Fillip
ist ein 3beiniger Rüde aus Moldawien, er ist jetzt schon sehr lange auf einer
Pflegestelle in Bayern ohne dass sich jemals jemand für ihn interessiert hat .
Zu Menschen ist er absolut liebenswert, total verschmust und dankbar!!! Aber
mit anderen Hunden hat er leider nicht viel im Sinn, bedingt durch die schwere
Zeit in Moldawien wo er aufgrund seiner Behinderung sehr gemobbt wurde von
anderen Hunden!
Nun
hat er auch noch das große Pech , dass ihn die Pflegestelle abgeben muß wegen
privater Veränderungen!!! In spätestens 3 Wochen soll er weg!!! Wir haben keine
Pflegestelle für ihn wo er erst mal Einzelhund sein kann, was das Beste für ihn
wäre!Ein wenig Hundeerfahrung wäre auch
gut, da man mit ihm arbeiten müßte , damit er wieder etwas Vertrauen zu anderen
Hunden bekommt. Leider kann er auch nicht zu Katzen!
Er
ist kastriert und ca. 3-4 Jahre alt! Wer kann ihm helfen?????????? Sonst droht
ihm das Tierheim und da würde er untergehn!!!!
Die
Pflegefamilie würde Filip auch behalten wenn sie ein Haus oder
ebenerdige Wohnung im Umkreis von 20-25 km von Mainburg zur Miete
finden würde. Die Familie besteht neben Filip aus Mama, 3 Kinder,
Meerschweinchen und Hase.
Leider
hört das Grauen nicht auf. Wir retten einen Hund und schon kommt die
nächste Schreckensnachricht. Diese Hunde hat unsere Valentina diese
Tage gerettet. Beethoven und noch einen Hund hat sie in einem Brunnen
gefunden, irgendjemand hat sie auf diese Weise "entsorgen"
wollen. Hätte Valentina sie nicht gefunden und zusammen mit einem
Mann aus dem Zoo gerettet, wären die Beiden grausam verhungert.
Beethoven kam in die Casa Katharina und wird dort jetzt versorgt, der
andere Hund hat die Freiheit vorgezogen.
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Ebenso
hat Valentina diesen Hund auf der Straße gefunden. Er war total
ausgetrocknet. Er ist jetzt in einer Hundepension. Hoffen wir, daß
er überlebt. Wir werden weiter über ihn berichten.
Über unseren Notfall Cooper haben
wir ja schon berichtet. Jetzt ist leider das passiert, was wir befürchtet
haben: sein 2. Hinterbeinchen ist zu Hälfte „abgefallen“. Warum man diesen Hund
nicht erlöst hat? Das ist leider ein ganz anderes schwieriges Thema. Tatsache
ist nun aber, daß Cooper so unendlich viele Schmerzen hat aushalten müssen und
nun ein Recht auf ein schönes Leben hat. Cooper ist sicher mit einem Rollwagen
mobil, in Deutschland besteht evtl. auch die Möglichkeit, ihn mit einer
Prothese am Hinterbein wieder einigermaßen beweglich zu machen. Was uns aber
große Sorge bereitet ist, daß Cooper unbedingt vor dem Winter aus dem Heim raus
muß, seine Ausreisevorbereitungen laufen bereits. Wenn er ständig mit seinem
Hinterteil im Schnee oder Matsch sitzen muß, wird er viele Blasenprobleme etc.
bekommen und wir denken, dieser Hund hat nun schon genug mitgemacht. Cooper ist
eine Seele von einem Hund. Man hat den Eindruck, er lacht immer. Er hat alle –
sicherlich sehr schmerzhaften – Behandlungen klaglos über sich ergehen lassen
und hat auch jetzt noch so viel Lebensfreude. Dies ist einfach bewundernswert.
Von ihm können wir Menschen viel lernen. Was wir nun dringend suchen, ist eine
erfahrende Pflegestelle oder Familie, die bereit ist, mit Cooper diesen langen
Weg zu gehen. Sein neues Zuhause sollte auf jeden Fall ebenerdig und mit
direktem Gartenzugang sein. Selbstverständlich freuen wir uns auch über eine
finanzielle Unterstützung für einen Rollwagen oder eine Prothese für Cooper,
aber ein Platz für ihn wäre uns jetzt erst einmal das wichtigste. Kann der
kleine tapfere Mann Ihr Herz erobern? Unseres hat er schon lange!!!!!
mein Name ist Conny. Als ich vor
vier Monaten nach Deutschland kam, hatte ich keinen guten Start.
Beim Umsetzen in die Pflegestelle
rannte ich weg und war drei Wochen im Würzburger Raum unterwegs.
Die Pflegerinnen in der Tierklinik wo
ich nach meinem Ausflug einzog, kümmerten sich rührend um mich und nach kurzer
Zeit begann ich wieder Vertrauen zu fassen. Man suchte für mich einen
Platz, wo ich nach der Eingewöhnung auch bleiben kann. Doch auch da bekam ich
wieder große Ängste und lief weg.
Jetzt lebe ich wieder in der
Tierklinik und die Tiernothilfe Moldawien sucht verzweifelt einen Menschen, der
sich meiner annimmt.
Wo ist der Mensch, der mir zeigt,
dass Menschen Vertrauen verdienen, der mir Zeit läßt auf ihn zu zu gehen und
der Geduld und Zeit für mich aufbringt, um mit mir zusammen zuwachsen?
Wo ist der Mensch, dem ich bewiesen
kann, was für ein toller Hund ich bin, mit dem ich schmusen und spielen und
lange Spaziergänge machen kann?
Wo ist der Mensch, der mich abholt
und zu mir sagt:"Komm Conny, wir gehen nach Hause???"
Wir suchen für Conny nun dringend
einen Endplatz.Er ist ca. 4 Jahre alt, geimpft, gechipt und bereits
kastriert. Dieser Hund braucht Menschen, die Erfahrung mit Angsthunden
haben und sich Zeit lassen und nicht zuviel auf einmal erreichen möchten. Man
darf ihn die ersten Tage nicht aus den Augen lassen, da er dazu neigt
wegzulaufen. Wenn er aber Vertrauen gefasst hat, zeigt er sich sehr anhänglich
und verschmust, ist stubenrein und leinenführig. Er ist kein Angstbeisser!!!
Ein souveräner Ersthund würde die Arbeit mit ihm sicherlich erleichtern.
Bitte, nehmen Sie sich ein Herz und
geben Sie diesem tollen Hund eine Chance aus eine schöne Zukunft.
Sie werden es nicht bereuen, da
Conny sicherlich jede Mühe wert ist und es Ihnen mit großer Anhänglicheit
danken wird.
Kaum ist unser Webmaster aus dem
Urlaub zurück, gibt es – neben den glücklichen Vermittlungen – leider auch
nicht so tolle Sachen zu berichten.
Da ist zum Beispiel wieder das
Problem mit dem Wasser in Casa Katharina. DieErde ist durch die anhaltende Hitze total ausgetrocknet. Trotzdem kam es
immer wieder zu heftigen Regenfällen, das viele Wasser konnte nicht von der
Erde aufgenommen werden und setzte wieder viele Teile des Heimes unter Wasser.
Hier muß unbedingt noch einges gemacht werden, Drainagen oder Abläufe gebaut
werden.
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Dann bitten wir Sie hier um
dringende Hilfe und Unterstützung für Mama: Mama ist nur ein Bild des Jammers.
Sie war trächtig und in diesem furchtbaren Zustand in einer Tötung in Portugal.
Durch einen Hilferuf, der durchs Netz ging, wurden wir aufmerksam, daß die
Tötung geschlossen wird und alle Hunde, die bis dahin nicht irgendwo anders
untergebracht werden, werden zum Stichtag getötet. Eine Deutsche engagiert sich
sehr für die Hunde dort, aber sie kämpft ziemlich alleine. Die meisten Hunde
sind inzwischen gesichert. Nur für Mama sieht es nicht so gut aus. Mama hat
ihre Babies inzwischen tot geboren. Wahrscheinlich hat sie Leishmaniose, ihr
Blut wird gerade in einem Labor in Deutschland untersucht. Außerdem hat sie wohl
einen alten Bruch in der Hüfte. In der Regel ist die Leishmaniose gut
behandelbar (Allupurinal, ca. 8,- € im Monat), leider gibt es auch Fälle, wo
das Medikament nicht greift, was aber selten ist. Gerne informieren wir Sie
mehr über Leishmaniose. Da Mama in Portugal keine Überlebenschancen hat, würden
wir dieser sanften Hündin, die schon so viel Schlimmes in ihrem Leben mitmachen
mußte, gerne helfen.Wir suchen dringend
einen Pflege- oder Endplatz für sie, Menschen, die sich nicht scheuen, einem
kranken Hund wieder Lebensfreude zu geben. Schauen Sie in das Gesicht dieser
Hündin und Sie werden wissen, daß dieser Hund Ihnen dankbar und treu bis an
sein Lebensende sein wird.
Nähere Infos über Mama werden wir in
den nächsten Tagen bekommen und auf unserer Seite unter „Hunde – ausreisebereit“
stellen.
Bitte helfen Sie uns dieser lieben
Hündin zu helfen, sie hat es so sehr verdient!!!!!!
Welpenschwemme – aber auch eine
positive Entwicklung:
In den letzten Wochen sind wieder
viele viele kleine Würmchen ungewollt in Moldawien (wie auch in vielen anderen
Ländern) auf die Welt gekommen, um das Elend der Straßentiere leben zu müssen.
3 Mamas mit ihren Babies wollen wir Ihnen hier kurz vorstellen:
Hope kennen Sie ja bereits. Sie
haben wir mit ihren 7 gerade geborenen Kindern direkt aus dem Todeshaus
rausgeholt. Hope hat sich gut erholt, leider sind nur 4 Babies am Leben
geblieben. Das Positive: unsere Valentina wurde verständigt, daß Hope im
Todeshaus ist und wir sie rausholen können.
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Das Positive bei unserer Vera, die
auch seit ca. 2 Wochen in der CASA KATHARINA ist, ist, daß das Todesauto –
bevor es ins Todeshaus fuhr – zu uns in die Casa kam und Natasha Vera mit ihren
5 Welpen rausholen konnte. Das Schlimme daran war, daß das Auto bereits voll
mit toten Hunden war. Warum oder wie diese Tiere sterben mußten, wissen wir
leider nicht. Natasha ist in das Auto geklettert und hat Vera und ihre Babies
über die toten Hunde ins Freie getragen und somit zumindest das Leben dieser
kleinen Familie gerettet.
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Und hier ist unser aktueller
Neuzugang (noch ohne Namen): Mamacita mit 7 Welpen. Valentina wurde gestern vom
Vizepremier angerufen, daß sie schnell die Hunde holen soll (oft wird bei der
Stadtverwaltung angerufen, daß da Hunde sind und sie sollen gefälligst abgeholt
werden. Dann muß die Verwaltung reagieren, die Hunde fangen und ins Todeshaus
bringen). Es ist also zumindest von der Verwaltung her ein großer Schritt nach
vorne, daß sie uns wahrnehmen! Valentina hat natürlich sofort reagiert und die
Mama mit Babies aus ihrem Versteck in die Casa gebracht. Nur gut, daß die Hunde
in der Regel in keinster Weise aggressiv sind. Wir freuen uns, daß es nun auch
Mamacita geschafft hat in Sicherheit zu kommen und hoffen, daß wenigstens ein
Baby am Leben bleibt.
Kleiner Notfall Sharik im Glück: für unseren kleinen
Notfall Sharik hat sich ein Traum erfüllt. Er darf bei seiner geliebten
Pflegemama Yana in Moldawien bleiben. Wir sind sehr froh darüber, denn er hatte
zu Yana absolutes Vertrauen aufgebaut und sicher wäre es auch für uns in
Deutschland schwer geworden, einen geeigneten Platz für ihn zu finden. Sein
neuer, für ihn passender Rollwagen ist "in Arbeit", den bekommt er
selbstverständlich von uns geschickt und auch mit Futter werden wir Yana weiter
unterstützen. Wir bedanken uns bei allen Spendern sehr herzlich und werden
wieder über Sharik und seinen neuen Wagen berichten, sobald dieser in Moldawien
angekommen ist!
Wir möchten Sie auch noch an unser Sommerfest am 12.06. erinnern.
Wir würden uns sehr auf Ihren Besuch freuen!
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23.05.2010:
WIR BRAUCHEN DRINGEND NEUE PFLEGESTELLEN!
Einige
unserer Hunde durften auf ihren Pflegestellen bleiben. Für die
Hunde freuen wir uns selbstverständlich, aber leider fallen uns
dafür Plätze weg, um neue Hunde zu holen. Pflegestellen sind
unheimlich wichtig und deshalb wären wir sehr froh, wenn Sie sich
vorstellen könnten, einem Hund aus Moldawien den Start in ein
schönes Hundeleben zu ermöglichen.
Und
dann möchten wir uns heute noch einmal ganz besonders bei
Christine Raif und Gertraud Brandt bedanken, die beide anstatt
Geburtstagsgeschenke sich Geld für uns gewünscht haben.
Ebenso bei Frau Deichmann für die großzügige Spende.
Auch "Stimme der Tiere e. V." hat uns 1.000,- EUR für Futter zur
Verfügung gestellt.
Endlich zeigen sich die ersten
Auswirkungen der Proteste: Die Stadt Chisinau plant das erste staatliche Tierheim!
Die Pläne wurden uns bei den Gesprächen vorgestellt. Es ist sehr großzügig
geplant. Wir sind nicht ganz sicher ob das nicht wieder eine Hinhaltetechnik
ist, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Stadt ja bereit ist, etwas zu
tun. Als Reaktion auf die Anzeige von Alga (siehe Aktuelles vom 09.05.2010) hat
die Stadtverwaltung nun die Pläne des Tierheims im Fernsehen vorgestellt. Es
soll erst mal für 1.000 Tiere geplant werden, aber auf 1.500 – 2.000 Tiere
erweiterbar sein. Ob man bei dieser Größe von einer artgerechten Unterbringung
reden kann, macht uns Sorgen.
Grundsätzlich begrüßen wir natürlich
den Bau dieses Heimes. Wir haben das Areal bereits besichtigt und auch die Pläne
gesehen, die zumindest schon einmal gut aussehen.
Diese
Woche gab es wieder eine Pressekonferenz mit Valentina, Sabina und
unserem Rechtsanwalt Ion Dron, in der sie bekannt gaben, dass Sie gegen
die Stadtverwaltung eine Strafanzeige wegen der grausamen Tötungen
der Tiere gestellt haben, die bereits beim Justizamt eingegangen ist.
Am
28.03.2010 fuhr unser Peter mal wieder voll beladen mit vielen
Sachspenden Richtung Moldawien. Auf dem Rückweg konnten wieder elf
Fellnasen in eine glückliche Zukunft blicken.
Unser
Notfall Sharik benötigt dringend einen Rollwagen, da der
vorhandene viel zu groß ist. Wir wären dankbar, wenn Sie uns
hier wieder unterstützen würden.
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28.03.2010:
Heute war unser Verein wieder mit Infostand bei einer Hundeausstellung
in Schwanstetten vertreten. Vielen Dank an Steffi, Andrea M. und
Claudia, die alles organisiert haben. Besonders gefreut hat uns der
Besuch einiger unserer Pflegefamilien mit ihren Schützlingen sowie
einige unserer Ehemaligen.
Und wieder gibt es traurige
Nachrichten: Das Töten geht weiter!
Der Bürgermeister hat wieder eine
große Vergiftungsaktion (Rattengift) angeordnet. Ein Video davon können Sie
unter folgender Adresse auf Youtube ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=byqaBvav-y4
Auch einen neuen Notfall gibt es:
Scharik! Er lag wohl seit ca. 4 Wochen in diesem Zustand an einer
Bushaltestelle (irgendwer muss ihn mit Wasser und Futter notdürftig versorgt
haben). Eine junge Frau hat sich dann seiner angenommen. Vorerst kann er bei
ihr bleiben. All zu viel können wir noch nicht über ihn sagen, aber seine Augen
drücken so viel aus. Wahrscheinlich ist Scharik hinten gelähmt. Wir haben vor
einiger Zeit einen Rollwagen nach Moldawien gebracht. Es wird versucht,
Scharik damit mobil zu machen.
Aber es gibt auch eine gute
Nachricht: Wir haben von einem netten Herren aus Moldawien ein tolles Auto für
Casa Katharina geschenkt bekommen. Damit sind wir endlich im Heim mobil.
Vielen, vielen Dank an diesen großzügigen Spender.
Wir würden uns wieder sehr über
Trockenfutterspenden freuen!
Heute waren
fleißige Helfer von uns (Steffi und Regina) mit einem Infostand
bei einer internationalen Hundeausstellung in Regensburg vertreten.
Frau Köstenbach war mit ihrem Pflegling Aika auch vor Ort. Die
Ausstellung war gut besucht und auch unser Stand wurde gut
frequentiert.
Danke an alle Beteiligten, die geholfen haben, unser Tierheim der Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Gestern
ist unser Cosmo über die Regenbogenbrücke gegangen. Er wollte
nichts mehr fressen und die Schmerzmittel haben nicht mehr gewirkt. Er
durfte sanft in den Armen von Juli einschlafen.
Lieber
Cosmo, wir alle hätten Dir so gerne eine längere Zeit bei
Deiner neuen Familie gegönnt. Aber wir sind trotzdem dankbar und
froh, dass Du überhaupt dieses Glück erleben durftest. Mach'
es gut, dort, wo du jetzt bist.
Liebe
Juli, Dir und Deiner Familie möchten wir von Herzen danken,
für die liebevolle Pflege und Geduld für unseren kleinen
Cosmo. Durch Dich durfte er - wenn auch für eine viel zu kurze
Zeit - erfahren, was es heißt ein geliebter Hund zu sein!
Leider hören die schlechten Nachrichten aus Moldawien nicht auf!
Das Klima hat sich in Chisinau
geändert. Natürlich zum Glück. Aber durch den extrem langen und harten Winter
mit sehr sehr viel Schnee und der jetzt beginnenden Schneeschmelze steht unsere
Casa Katharina unter Wasser und mittendrin unsere Hunde. Wir haben unseren
Serghei gebeten, sich einen Arbeiter mit Bagger zu holen, der sofort einen
Kanal ziehen kann, damit das Wasser abläuft. Aber bis die Tiere trockenen Boden
unter den Füßen haben, wird noch eine ganze Zeit vergehen. Wir hoffen, dass
alle Tiere es überstehen, vor allem auch ohne größere Erkrankungen. Anhand
dieses Unglücks, das sich ja wahrscheinlich jährlich wiederholt, sehen wir,
wieviel wir noch in der Casa machen
müssen.
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Hier nun der Brief von Brigitte
Bardot und seine Übersetzung. Wie wir inzwischen erfahren haben, haben sich
auch andere größere Tierschutzorganisationen mit Beschwerden an das
Bürgermeisteramt in Chisinau gewendet. Im Internet läuft eine Petition. Dies
alles ist sicherlich neu, denn bisher hat sich im Ausland - außer den paar
Tierschützern - keiner um dieses politisch instabile Land und seine armen Tiere
gekümmert. Endlich schaut die Welt auf dieses Problem und seine grausamen
Bewältigungsmethoden seitens der Regierung.
Offener Brief an den Bürgermeister von Chisinau
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
ich bin soeben darüber informiert
worden, dass Sie scheinbar entschieden haben alle Streunerhunde in Ihrer Stadt
„niedermetzeln“ zu lassen und ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie derartige
Taten finanzieren können!
Ich möchte Sie bitten diese
abscheuliche Nachricht schnellstens zu dementieren: Diese Nachricht, die Ihren
Namen für immer und ewig mit einem himmelschreienden Blutbad verbindet, das
völlig in Widerspruch zu Ihrer Aufgabe steht, da Ihnen aufgetragen ist für
jegliche in Ihrer Stadt auftretenden Probleme humane Lösungen zu finden und die
Einhaltung dieser zu schützen.
Ich erwarte daher von Ihnen eine
zusichernde Antwort, die wir mittels meiner Stiftung verbreiten können, um so
die Protestwelle und das Empören angesichts dieses inakzeptabel grausamen
Projektes wieder beschwichtigen zu können.
Brigitte Bardot
Wie
wir inzwischen erfahren haben, hat sich die Tierschutzorganisation PETA
und auch der franz. Schauspieler Alain Delon mit Protestbriefen an die
moldawische Regierung gewandt.
Wir würden uns freuen wenn Sie die Petition unterschreiben und großzügig weiterleiten:
Am 17.02. war unsere Valentina auch
wieder auf einer Pressekonferenz mit einer der Vorsitzenden der
National-Liberalen Partei Vitalia Pavlicenko, die sich für den Tierschutz
einsetzt und knallhart gegen die Regierung gesprochen hat. Auf dieser Konferenz
wurde die regierende Allianz darauf hingewiesen, davon abzusehen, den
derzeitigen Bürgermeister und seine brutalen Methoden zur Beseitigung der
Straßentiere zu unterstützen, wenn sie in die EU wollen. Vielmehr sollen humane
Problemlösungen mit z.B. Kastrationen gesucht und die Tiere unter Schutz
gestellt werden. Valentina: „Trotz der jährlichen Geldzuwendungen aus dem
kommunalen Haushalt um das Streunerproblem zu lösen, werden die Straßentiere
grausam getötet. Sie werden nicht sterilisiert und bekommen auch nicht die 10
Tage, damit sie entweder von ihren Besitzern abgeholt oder adoptiert werden
können und nach Ablauf der Zeit werden sie auch nicht in spezielle Unterkünfte
untergebracht, wie vom Bürgermeister Chirtoaca behauptet wird“.Valentina bat den Bürgermeister um eine
moderne Unterkunft für die streunenden Hunde und um die Sterilisation. Außerdem
verlangte sie, daß der verantwortliche Direktor der zuständigen Behörde für die
„Einsammlung“ der Straßentiere von der „Vernichtung“ Abstand nimmt.
Wir sind
sehr froh, in Valentina eine so couragierte und beherzte Frau an unserer Seite
in Moldawien zu haben, die kein Blatt vor den Mund nimmt und jeden Tag auf den
Straßen Chisinaus für die Tiere kämpft. Denn nur gemeinsam können wir was erreichen.
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14.02.2010:
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Leider gibt
es wieder traurige Nachrichten aus Chisinau. Ich denke, hier sprechen die
Bilder für sich. Bild 1 zeigt das völlig überfüllte Todeshaus, Bild 2 nur einen
Tag später.
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Hier ist
jeder Kommentar überflüssig. Ich möchte nur noch weinen. Schauen Sie in die
Gesichter der Hunde, soviel Leid, Elend und Hoffnungslosigkeit. Ich kann nur
hoffen, daß der Tod für sie alle schnell kam und nicht noch stundenlanges Leid
nach sich zog. Lediglich diese 7 Welpen konnten befreit werden und befinden sich
nun in Sicherheit, alle anderen hatten keine Chance.
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Der
Bürgermeister hat wieder eine großangelegte Tötung angeordnet und deshalb ist
auch dieses Bild mitten in der Stadt keine Seltenheit.
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Unsere
Arbeit wird in diesem Land nicht unterstützt, im Gegenteil. Wir hatten es
geschafft, daß 4 Pfoten zu einer großen Kastrationsaktion nach Chisinau kam.
Durch die politischen Unruhen und das Nichteinhalten der Versprechen seitens
der Regierung (z.B. kein weiteres Töten der Straßentiere) zog 4 Pfoten nach
kurzer Zeit wieder ab. Solange von der Regierung Moldawiens kein „Wink“ kommt,
daß sie bereit ist, mit 4 Pfoten zu arbeiten, werden sie auch nicht wieder mit
der Arbeit weitermachen. Angesichts dieser Bilder werden wir oft sehr mutlos
und möchten am liebsten aufgeben, weil wir denken, es macht einfach keinen
Sinn. Aber dann sehen wir die Bilder der
Hunde, die durch dieses Projekt, durch Menschen wie Sie, die uns finanziell und
moralisch unterstützen, die uns tatkräftig helfen durch Spenden sammeln,
Fahrketten bilden, Vor- und Nachkontrollen machen, Pflegefamilie oder
Adoptanten sind und das ganze Team, das ständig im Einsatz ist, es geschafft
haben und endlich in Sicherheit sind und fassen wieder Mut, denn jedes einzelne
Tier ist alles wert. Gerade wenn wir sehen, in welch schlechtem Zustand die
Tiere meist ankommen, dreckig, teils krank und verletzt, ängstlich etc. und wie
schnell sie sich zu tollen Hunden entwickeln, das ist so klasse. Deswegen
möchten wir uns auch wieder einmal ganz herzlich besonders bei unseren
Pflegefamilien bedanken, die viel Verständnis für diese Tiere aufbringen und
ihnen viel zeigen und lernen, bevor sie in ihre neuen Familien einziehen. Diese
Arbeit ist nicht immer einfach, aber jeder kleine Erfolg macht Stolz und die
Gewissheit, dieses Tier diesem gewaltsamen Tod in seiner „Heimat“ entrissen zu
haben. Es sind leider nur wenige Tiere, die wir retten können, aber wir werden
nicht aufgeben und auch nicht die Hoffnung verlieren, vielleicht doch noch
eines Tages die Menschen dort zum Umdenken bewegen zu können, was für
wundervolle Wesen sie so schändlich behandeln. Moldawien will in die EU, da
sollte ein Tierschutzgesetz und dessen Einhaltung eine zwingende Vorschrift
sein! Und wir werden das beobachten – auch wenn wir nur ein kleiner Verein sind
und vielleicht nicht für „voll“ genommen werden – und anprangern, sollte dies
nicht so sein, und wenn wir dafür bis zur EU-Kommission müssen. Vielleicht
schaffen wir es irgendwann, die „Nekropole“ (Tötungsstation) in ein Tierheim
umzuwandeln und somit mehr Tieren Hoffnung und Sicherheit geben zu können und
dort auch viel kastrieren zu können, um die unkontrollierte Vermehrung zu
stoppen.
Ich hoffe,
Sie Alle
helfen uns weiterhin durch Ihre Unterstützung jeder Art,
diesem Ziel näher zu
kommen.
Ganz aktuelle , schlimme Bilder aus dem Todeshaus können Sie unter Grausam sehen.
Wie
wir noch soeben erfahren haben, gibt es aber auch eine positive
Nachricht: Eine Gruppe junger Leute hat sich nachts ins Todeshaus geschlichen
und Tötungen gefilmt und dies veröffentlicht, woraufhin
Brigitte Bardot auf das Drama aufmerksam wurde und einen offenen Brief
an den Bürgermeister geschrieben hat. Wir werden versuchen,
Auszüge dieses Briefes hier bald zu veröffentlichen. Es ist
ganz wichtig, dass die Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht
wird.
Letzte
Woche fuhr unser guter Peter wieder voll bepackt mit vielen tollen
Spenden nach Moldawien. Zehn Hunde konnten mit ihm die Rückreise
antreten (siehe "Unsere Hunde")
Cosmo geht es im Moment wieder etwas
besser und er hat sich heute im Schnee gewälzt, als würde er sich darüber
freuen. Es ist erstaunlich, was er für ein Kämpfer ist, er rappelt sich immer
wieder hoch und will leben! wir haben heute darüber gesprochen, warum noch
keiner Beinprothesen für Hunde erfunden hat. es ist so traurig, wenn man sieht,
was er für eine Lebensstärke hat und ich hoffe, dass die Frühlingssonne ihm
auch bald wieder mehr Kraft schenkt. Ich weiß, dass es, medizinisch gesehen,
das Beste wäre ihn einschläfern zu lassen, aber ich weigere mich dagegen,
solange er noch Freude zeigt und seine kleinen langsamen Gartenrunden machen
kann. Er hat so viel erleben müssen und jetzt soll er seine Chance auch
bekommen und nutzen dürfen! Mit den Medikamenten können wir ihm wenigstens die
Schmerzen erträglich machen. Wenn er in seinem Körbchen liegt und wir ihn
Abends noch zudecken, kann man die Dankbarkeit richtig spüren. Wenn er seinen
Kopf auf meine Hand Legt, merkt man, wie viel Vertrauen er uns schenkt! Er ist
einfach ein Traumhund und ich kann jedem Hundebesitzer nur wünschen, einmal im
Leben diese Erfahrungen gemacht zu haben!!!
Wenn wir in der Klinik wo ich gelernt
habe ein Tier einschläfern mussten, war es schlimm, aber am meisten taten mir
die Tiere leid, die keine trauernde Familie neben sich hatten, die vielen
wilden Katzen, die Namenlos einfach vergessen zur "Entsorgung" abgeholt
wurden!
Cosmo wird nie zu diesen Namenlosen
Tieren gehören, Ihr habt ihn gerettet, ihm einen Namen gegeben, eine Chance auf
leben und wie haben ihm ein Zu hause und eine Familie gegeben, die immer an
seiner Seite sein wird, auch wenn der letzte Weg mit im ganz besonders schwer
werden wird, er wird ihn nicht alleine gehen! Wir werden um ihn weinen und
alle, die ihn kennen lernen durften werden ihn in ihren Gedanken weiter leben
lassen!!! Und er wird nicht "entsorgt"! Er hat sich später sein
Würdevolles Grab in SEINEM Garten verdient! Das ist das mindeste, was wir ihm
zurück geben können!
Heute möchte ich Ihnen noch eine kurze Geschichte erzählen:
Meine
Mutter geht jeden Tag mit ihren Hunden früh über Felder
spazieren. Heute brachte sie eine Krähe mit, die festgefroren war.
Dieses Tier wurde gerettet, aber vielen anderen Tieren wird es in
diesem Winter auch passieren und diese werden nicht so viel Glück
haben. Da uns alle Tiere sehr am Herzen liegen, möchte ich Sie
bitten, die Augen offen zu halten, falls ein Tier Ihre Hilfe braucht!!!
Wir
möchten uns dieses Mal ganz besonders bei Frau Annick Wilwertz
bedanken und würden uns freuen, wenn sie sich bei uns melden
würde.
- Naturkauartikel, rein
luftgetrocknet, ohne künstliche Zusatzstoffe, auch für Allergiker geeignet
- fast alle Produkte werden in einem
kleinen niederbayerischen Betrieb hergestellt, der schon seit 30 Jahren für
beste Qualität steht
- das Schlachtvieh stammt aus
Bayern, um kurze Transportwege zu gewährleisten
- persönliche Überwachung der
Qualität durch die Nähe zum Produktionsbetrieb Und das Beste daran: alle
Mitglieder von Tierschutzvereinen erhalten einenRabatt bei jedem Einkauf und mit einer
schönen Geschenkidee können Sie die Hunde in Casa Katharina unterstützen.
Kaum hat das neue Jahr angefangen,
gehen auch die Brutalitäten an den Tieren weiter. Es erreichte uns ein Hilferuf
aus Chisinau. Dieser kleine Hund (nähere Daten erfahren wir erst) wurde mit
schlimmen Verletzungen am Hinterbein uncden. Ob die Verletzungen
von einem Unfall oder Quälereien stammen, kann uns die kleine Maus nicht sagen.
Was uns aber immer wieder verwundert, ist das Vertrauen, das uns diese
geschunden Wesen trotzdem noch entgegenbringen. Sonia ist noch immer zutraulich
und ganz lieb und zärtlich. Die junge Frau, die uns den Hilferuf schickte,
brachte sie gleich zu einer Tierärztin.
Wir haben sofort angeboten, Sonia zu
übernehmen und sie ins Ausreiseprogramm mit aufzunehmen. Wir hoffen, daß die
junge Frau den Hund solange bei sich aufnimmt, bis er ausreisebereit ist und
einen Pflege- oder Endplatz in Deutschland gefunden hat. Da dies bekanntermaßen
ja immer etwas dauert, verlieren leider viele Menschen die „Lust“ am Tier und
setzen sie kurzerhand wieder aus. Wir haben zugesagt, die Kosten für die
Behandlung und Unterkunft von Sonia zu übernehmen.
Für Sonia wären wir sehr froh, wenn
sich Menschen finden würden, die eine Patenschaft für sie übernehmen und uns so
bei der Versorgung helfen.
Wir sehen es schon als wichtigen
Schritt an, daß die junge Frau nicht achtlos an Sonia vorüberging und sie im
Schnee erfrieren ließ. Deswegen war es für uns auch wichtig, Hilfe anzubieten,
um zu zeigen, daß wir für jedes Tier kämpfen.
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Auch müssen wir gleich wieder um
Ihre weitere Unterstützung für Casa Katharina bitten. Einer unserer großen
„Gönner“ kann uns aus privaten Gründen eine ganze Zeit lang nicht mehr
unterstützen, weshalb auf unseren Verein noch mehr Kosten zukommen, als bisher.
Wir müssen diese Zeit überbrücken, können wir doch nicht die Hunde in Casa
Katharina ohne Futter, ärztliche Versorgung und Pfleger im Stich lassen.
Und noch einmal eine Bitte in
eigener Sache: Einige großzügige Spender baten um eine Spendenquittung, leider haben Sie teilweise keine Adresse auf den
Überweisungsträger geschrieben, so daß wir dieser Bitte nicht nachkommen
können. Sollten Sie bis spätestens Mitte Februar keine Spendenquittung erhalten
haben, so haben wir leider keine Anschrift von Ihnen. In diesem Fall bitten wir
um eine kurze Mitteilung an die Vereinsemailadresse: andrea01@online.de
Vielen Dank
30.12.2009:
Der erste Schritt für die
Hallle ist getan: die Wände und das Dach halten viel von der Kälte
und dem Wind ab. Es werden jetzt noch neue Hundehütten gebaut und dann
haben es die Hunde schon ganz angenehm. Die Kamine in den Häusern
werden auch mit Freuden angenommen. Wir danken allen sehr, die uns bei diesen
Vorhaben unterstützen. Und im Frühjahr wird weitergebaut!!!!
Leider
musste aufgrund der schlechten Witterung der Bau an der Halle zur Zeit
eingestellt werden. Leider reichen die beheizbaren Räume nicht
für alle Hunde. Auch die Tiere auf den Straßen leiden unter
der schlimmen Kälte und die Tötungen sind schlimmer und
brutaler als je zuvor. Die Bilder möchten wir Ihnen hier
ersparen...
Heute
müssen wir Ihnen wieder einmal
die grausame Realität in Moldawien vor Augen führen.
Denn – entgegen der vielfachen
Meinung, dass in den Tötungsstationen in Europa keine gesunden
Hunde getötet
werden – ist das Todeshaus voller denn je. Hier sehen Sie ein
aktuelles Video
aus dem Todeshaus sowie ein Video, wie verzweifelte Hundebesitzer dort
nach
ihren eigenen Hunden suchen, denn auch vor Privathunden machen die
Tierfänger
nicht Halt. An diesem Tag waren alleine 17 Privatmenschen da, um nach
ihrem
Haustier zu suchen. Sie alle waren bereit, gemeinsam mit dem Verein in
Moldawien eine Anzeige gegen das Bürgermeisteramt
einzureichen. Es gibt zwar
kein Tierschutzgesetz in Moldawien, wohl aber ist es verboten, ein Tier
ohne
offensichtlichen Grund zu töten. Ein Rechtsanwalt ist bereits
eingeschaltet
worden. Das Video mit der Grube voller toter Hunde wollen wir Ihnen
hier
ersparen, zumal es auch als Beweis für die Klage verwendet
werden wird.
Liebe
Katzenfreunde,
wir brauchen
Eure Hilfe. Jedes Jahr
sehen wir uns mit dem Katzenelend hier in Deutschland konfrontiert und
möchten
gerne helfen. Unsere Edith und Angelika betreuen eine Katzenkolonie in
Nürnberg
und Désirée findet jeden Sommer die
übrig gebliebenen Bauernhofkatzen vor ihrer
Haustür in erbärmlichen Zustand.
Wir suchen
daher bitte
Pflegestellen, die sich gern um eine Katze kümmern
möchten, so dass wir für das
nächste Jahr gerüstet sind. Wir brauchen Familien,
die zahmen Katzen ein vorübergehendes
Zuhause geben können und Familien, die Wildkatzen einen
Unterschlupf bieten,
z.Bsp. in Stallungen oder Nebengebäuden.
Die Tiere
werden durch uns
selbstverständlich kastiert, hierzu sind wir auch auf Spenden
angewiesen.
Bisher haben
wir immer privat
versucht, die Katzenschwemme in den Griff zu bekommen, aber das klappt
nicht
mehr ohne Ihre Hilfe.
Das Elend der
Katzen in Deutschland
ist vergleichbar mit den Straßenhunden in Moldawien und wir
möchten hier nicht
wegschauen.
Wer uns mit
einem Pflegeplatz oder
auch Futterspenden unterstützen möchte,
Als erstes
möchten wir durch unsere
Abricosa (jetzt Sunny) einen herzlichen Nikolausgruß und eine
besinnliche
Adventszeit an alle richten.
Endlich ist
unsere „Heizung“ fertig
und somit wird der Winter für Mensch und Tier in Casa
Katharina um vieles
leichter werden. Wir sind sehr glücklich darüber.
Über einen gemauerten Kamin,
der mit Holz oder Kohle beheizt werden kann, wird durch ein
Rohrleitsystem der
OP und auch der „Aufwachraum“ beheizt. Einfach,
aber effetiv und wir sind nicht
mehr auf die teueren Stromradiatoren angewiesen, die eh nie
genügt haben.
Wieder ein weiterer wichtiger Schritt für unsere
Schützlinge in Casa Katharina,
der durch die Spenden auf unserer Veranstaltung zum Welttierschutztag
finanziert wurde.
Auch wurde mit
der Umrandung zu
unserer Halle angefangen. Mehr kann vor dem Winter leider nicht mehr
gemacht
werden, aber das neue große Dach und die Seitenmauern werden
viel Wind und
Nässe abhalten und so den Winter für die Fellnasen in
diesem Bereich
erträglicher machen. Da dann im Frühjahr, wenn der
Hallenbau richtig begonnen
wird, hohe Kosten auf uns zukommen, wären wir für
Ihre Unterstützung sehr
dankbar.
Und noch etwas
freut uns: Trotz massiver
Probleme konnten wir wieder viele Sachspenden in die Casa Katharina
bringen und
viele Hunde konnten den Weg in die Sicherheit antreten und
können diesen Winter
in Sicherheit verbringen. Hier ein herzliches Dankeschön an
alle Spender, neue
Familien und Pflegestellen, ohne die das nicht möglich
wäre.
Leider sind wir
bei der Vergabe der
Goldenen Pfote von TASSO nicht unter die Gewinner gekommen. Wir
möchten uns
aber bei allen ganz herzlich bedanken, die für uns gestimmt
und uns die Daumen
gedrückt haben. Aber wir werden es nächstes Jahr
wieder versuchen!!!!!!
Dann
möchten wir noch einmal auf
unseren „Shop“ aufmerksam machen. Unsere Ines hat
sich handwerklich selbst
übertroffen und wunderschönen Baumbehang aus Ton
hergestellt sowie
Schlüsselbretter und Schlüsselanhänger aus
Holz – alles in Handarbeit. Ines
ganz herzlichen Dank. Wir würden uns freuen, wenn Ihnen die
nützlichen Dinge
gefallen, gerade wenn Sie noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk
für
einen Tierfreund benötigen.
Und noch ein
Punkt in eigener Sache:
viele Spender hätten gerne eine Spendenquittung, was wir ja
auch gerne machen.
Aber leider fehlen uns viele Adressen, die z.B. auf den
Bankauszügen nicht
vermerkt sind. Sollten Sie bis Ende Januar keine Spendenbescheinigung
haben und
diese benötigen (bei Überweisungen unter 100,-
können Sie den abgestempelten
Überweisungsträger
der Bank der Steuererklärung beilegen), so teilen Sie uns doch
bitte Ihre
Anschrift mit. Herzlichen Dank.
Gestern fand in
Chisinau eine große,
internationale Rassehunde-Ausstellung statt. Eigentlich ein Hohn
für eine
Stadt, in der täglich Hunde auf brutalste Art und Weise
getötet werden. Trotzdem
verzeichnen wir es als Erfolg, dass unsere moldawischen
Tierschützer mit einem
Informationsstand bei dieser Ausstellung vertreten waren. Sie wurden
von den
Organisatoren dazu eingeladen und konnten viel über unsere
Arbeit informieren.
Wieder ein Schritt in die richtige Richtung.
Über
Cosmo ist leider nicht viel
bekannt. Er ist einer der vielen Hunde aus dem Todeshaus in Moldawien.
Nachdem
ihm die Helfer dort eine Chance geben wollten, kam er nach Casa
Katharina, wo
er mit all den anderen auf das wartete, was kommen mag. Unter
ärmsten Bedingungen,
aber immer ein bisschen Liebe der Pfleger, konnte er versuchen etwas
zur Ruhe
zu kommen. Sein Bein hat eine alte Verletzung, die ihm ständig
Schmerzen
bereitet, und doch gibt er die Hoffnung und das Vertrauen in die
Menschen nicht
auf. Zu wenig Futter und zu viele hungrige Mäuler machen jeden
Tag zu einem Überlebenskampf.
Die Tage im Heim hat er schon lange aufgegeben zu zählen...
Dann bin ich
durch Zufall auf die
Seite gestoßen und habe mit meiner Familie sofort
beschlossen, ihm helfen zu
müssen! Alles andere war nur noch Formsache und wir warteten
jeden Tag auf ein
Ankunftsdatum.
Am 26.09.2009
war es endlich soweit:
Cosmo sollte zu uns auf die Pflegestelle kommen. Auf einem
Autobahn-Rastplatz
haben wir uns getroffen. Vor Aufregung zitternd habe ich jedes Auto
beobachtet,
bis der Transporter kam.
In der
Transportbox, kaum zu sehen,
saß ein kleiner total verängstigter Hund. In seinen
Augen war das ganze Leid
der Jahre zu sehen.
Zu Hause
erwartete ihn sein Körbchen
mit einer warmen Decke und ein voller Futternapf, mehr als Cosmo zu
hoffen
wagte.
Er schlief
sofort ein, ohne Angst,
ohne zu frieren und mit einem vollen Bauch!
Am
nächsten Morgen dann ein kleiner
Rundgang durch sein neues Zuhause. Er legte sich ins weiche Gras uns
saugte die
warmen Sonnenstrahlen in sich auf. Sie gaben ihm wieder neuen Lebensmut
und
Kraft. Bevor wir auf seine Verletzungen eingehen konnten, musste er
erstmal wieder
zu Kräften kommen, das Leben unter moldawischen Bedingungen
hat ihm viel
abverlangt.
Er erholte sich
schnell und genoss
jede zärtliche Berührung.
Dann die erste
Untersuchung. Die
Tierärztin schätzt ihn auf mindestens 10 Jahre. Der
Plan war das kranke Bein zu
amputieren, damit er schmerzfrei auf 3 Beinen seinen Lebensabend
genießen kann.
Bei der Voruntersuchung zur OP der Schock, sein zweites Vorderbein ist
durch
die jahrelange Überbelastung schon so angegriffen, dass eine
OP nicht möglich
ist. Er wird nie wieder schmerzfrei laufen können. Ein Schock
für uns alle! Der
Heimweg war noch nie so schwer wie an diesem Tag. Für uns ist
es
selbstverständlich mit Cosmo auch den nächsten Weg
gemeinsam zu gehen und er
darf natürlich seinen Lebensabend bei seiner Familie bleiben!
Er hat zu uns Vertrauen
und soll mit dem Gefühl geliebt zu werden, irgendwann ganz
ruhig einschlafen.
Und er hat seine Familie, auf die er am anderen Ende des Regenbogens
warten
kann!
In der kurzen
Zeit, die er jetzt bei
uns ist, hat er uns so viel Dankbarkeit gezeigt und sein Vertrauen zu
haben ist
wahrscheinlich die größte Ehre.
Auch wenn wir
ihn so schnell wieder
verlieren werden, bereuen wir unseren Entschluß, ihn zu uns
geholt zu haben, nicht!
Auch ein
Straßenhund, ohne Rasse
oder Stammbaum hat es verdient geliebt zu werden!
Wir danken dir,
Andrea, dass du uns
zur Seite stehst! Und wir danken natürlich jedem einzelnen aus
dem
deutsch-moldawischen Team für seine Aufopferung, um ein paar
Tieren ihre Welt
zu retten! Gebt nicht auf, es lohnt sich für jede einzelne
Hundeseele!
" Wenn du einen
verhungerten
Hund aufnimmst uns satt machst, so wird er dich nicht beißen,
das ist der
Grundunterscheid zwischen Mensch und Hund."
"Der Hund hat
im Leben nur ein
einziges Ziel, nämlich sein Herz zu verschenken."
Manchmal
muß man seine Gedanken von
der Seele schreiben...
In eigener
Sache:
Liebe Futterspender,
in der
Hoffnung, dass Sie
Verständnis für uns haben, würden wir Sie
bitten, wenn Sie Futter für uns
bestellen, nur TROCKENFUTTER zu
wählen, da der Transport nach Moldawien sehr teuer ist und wir
mit dem
Trockenfutter größere Mengen (vom Gewicht her)
transportieren können.
Casa
Katharina bereitet sich langsam
für den Winter vor!
Obwohl der
Sommer dieses Jahr in
Moldawien sehr lange sehr heiß war, kommt jetzt auch dort der
Winter mit
Riesenschritten. Bevor es richtig kalt und naß wird, wird
noch gebaut und
gewerkelt, was nur möglich ist.
Zum
Glück ist die neue Kochstelle
jetzt ganz fertig, die Pflegekräfte müssen nicht mehr
ungeschützt das Futter
zubereiten und das große Dach bietet doch auch für
die Hunde etwas Schutz.
Es wurde Stroh
gekauft und großzügig
in den Hundehütten verteilt, so daß es dort
einigermaßen warm ist.
Auch wurden
noch einige Hundehütten
angeschafft und der Boden davor betoniert, so daß die Hunde
nicht mehr komplett
im Matsch und in der Nässe stehen müssen.
Und die bis
jetzt beste
Errungenschaft ist der Kamin im Nebenhäuschen, der mit Holz
oder Kohle geschürt
wird und diesen Raum wunderbar warm macht.
Im Moment wird
auch der Einbau eines
Ofens im OP in Angriff genommen, der bitter nötig ist, da
sonst ein Kastrieren
oder Operieren im Winter nicht möglich wäre.
Es gibt noch so
viel zu tun, wir
brauchen dringend noch Hütten und Ausläufe, wir
wollen spätestens im Frühjahr
mit dem Bau unseres Hundehauses anfangen, der OP sieht noch sehr
mittelalterlich aus, aber wir freuen uns unheimlich über jeden
kleinen Schritt,
der unseren Hunden das Leben auch im Heim einfach etwas leichter macht.
Dürfen
wir hier noch einmal an das
dringend benötigte Frontline, Advocate und Fungizid-Salben
erinnern? Um unseren
Tieren dauerhaft helfen zu können, sind wir auf Ihre Hilfe und
Unterstützung
angeboten. Es dankt Ihnen das ganze Team in Deutschland und Moldawien
und
natürlich unsere Hunde!!!!
Zum
Welttierschutztag fuhr ich mit
meiner Freundin Irene nach Chisinau. Leider war der Aufenthalt nur sehr
kurz.
Trotz allem haben wir in diesen paar Tagen wieder einiges erlebt. So
versorgt
Valentina 6 ganz kleine Welpen in einem abgeschlossen
Häuserareal (auf dem sie
schon mehrere große Hunde füttert), die sie von
ihrer vergifteten Mutter (auch
eine von ihr seit langem betreute Hündin) weggenommen hat. Die
Nächte sind
bereits sehr kalt und die Kleinen frieren erbärmlich. Da sie
in ihrer Wohnung
schon einige Katzenbabies und kranke Hunde aus dem Todeshaus versorgt,
ist ihre
Aufnahmekapazität voll. Trotzdem brachte sie die 2 Kleinsten
von ihrer
täglichen Futtertour mit, da sie wohl weitere Nächte
schutzlos im Freien nicht
überlebt hätten. Es ist so traurig, so kleine
Würmchen im Arm zu haben, die vor
Kälte zittern und weinen wie kleine Babies und man fragt sich,
was für eine
Zukunft haben sie? Ein kleiner weißer Hund hat sich in
Valentinas Kellertreppe
geflüchtet, wo wir ihn zitternd rausholten. Er hatte eine
ältere Kopfverletzung
und der Besuch beim Arzt bestätigte uns leider, was wir
befürchteten: er hat
alte Brüche an einem Hinterbein, was sich wahrscheinlich nicht
mehr operieren
läßt. Da die kleine Hündin noch sehr jung
ist, möchten wir sie trotzdem nach Deutschland
holen, vielleicht gibt es ja doch noch eine Möglichkeit. Wir
haben sie jetzt
erst mal im Welpenhaus in Casa Katharina untergebracht. Als wenn sie es
gewußt
hätte, wo sie hin muß, um Hilfe zu bekommen!!!!
In Casa
Katharina selbst leben derzeit
sehr viele behinderte Hunde. Die meisten haben Beinbrüche und
Beinfehlstellungen oder Augenverletzungen. Da diese Hunde die wenigsten
Chancen
haben, sich durchzusetzen und auch ausreichend Futter zu bekommen,
haben wir
uns entschlossen, wenigstens bei jeder Ausreisevorbereitung auch immer
einen
behinderten Hund zu berücksichtigen. Auch diese Tiere haben
eine Chance
verdient. Hierfür brauchen wir Menschen mit einem gaaaaaanz
großen Herzen, so
wie unsere Iris, bei der inzwischen 2 unserer armen Seelchen (Petra und
Snow)
ein liebevolles Zuhause gefunden haben, oder wie Annette mit Anton und
Constance mit Metro. Auch unser inzwischen in Deutschland angekommene
Notfall
Cosmo, bei dem wir befürchteten, daß er sich
aufgegeben hat, fängt langsam
unter der liebevollen Betreuung von Juli an, kleine Schritte in
Richtung
„Glück“ zu machen. Wahrscheinlich wird er
aber um eine Amputation seines
Vorderbeines nicht rumkommen. Von allen diesen tollen Menschen
hören wir, wie
glücklich sie mit diesen Hunden sind, die so unendlich dankbar
sind und alle
eine riesige Lebensfreude haben und das Leben eines Jeden bereichern.
Leider kommt es
immer noch zu vielen
Beißereien, weil die Rudel einfach zu groß sind.
Von baulicher Sicht her müssen
unbedingt noch Abtrennungen gemacht werden und es fehlen noch viele
viele
Hundehütten. Benötigt werden auch noch dringend
Hundekörbe in allen Größen (am
liebsten aus Plastik, da die Weidenkörbe dank des
Nagbedürfnisses der Hunde
keine lange Lebenszeit haben) und Hundespielzeug. Wir wünschen
uns so sehr,
wenigstens noch die Außenmauern unserer dringend
benötigten Halle vor dem
Winter hochziehen zu können, um wenigstens einige Hunde davor
zu bewahren, dem
Schnee und Wind schutzlos ausgeliefert zu sein. Bitte
unterstützen Sie uns bei
diesem Vorhaben!!!!!
Unser Tierarzt
braucht dringend
Wund- und Heilsalben sowie Funizidsalben (gegen Pilze) und ganz
dringend
Flohmittel (Frontline) und Advocate (gegen die Hauterkrankungen). Wenn
nur
jeder, der diesen Bericht liest, eine Packung Frontline oder Advocate
spendiert, wäre uns sehr geholfen (für alle
Hundegrößen wird es gebraucht).
Auch unser OP-Raum selbst ist noch in einem
„vorsintflutlichen“ Zustand.
Trotzdem geht
es langsam vorwärts in
Casa Katharina. So ist inzwischen die neue Kochstelle komplett fertig,
der
Abzug wurde die Tage eingebaut und es wird versucht, über
Schläuche die Wärme
in ein Nebenzimmer des Hauses zu leiten, um auch hier etwas
„heizen“ zu können.
Im Welpenhaus wird noch ein Fenster eingebaut und in dem kleinen
Nebenhäuschen ist
inzwischen ein Kamin gebaut worden, der mit Holz und Kohle beheizt
werden kann
und dort war es richtig schön warm. Hier haben ein paar Hunde
(leider höchstens
10) eine tolle Winterunterkunft. Von den Einnahmen der Veranstaltung
vom 04.10.
in Nürnberg wird ein solcher Kamin auch im OP-Raum und im
Nebenraum gebaut, so
daß auch im Winter behandelt werden kann. Viele Hunde wirken
trotz des
kärglichen Lebens, das sie auch in Casa Katharina
führen müssen, zufrieden.
Denn sie bekommen wenigstens überhaupt etwas zu fressen und
können schlafen,
ohne Angst haben zu müssen, erschlagen oder vergiftet zu
werden.
Wenn ich in
Casa Katharina bin und
auf „meine“ vielen Hunde schaue, dann
weiß ich, wofür unser Verein mit allen
seinen fleißigen Helfern kämpft. Wir werden uns
für dieses Heim trotz der
ständigen Probleme, die uns von so vielen Seiten gemacht
werden, mit aller
Kraft einsetzen und freuen uns über jeden, der uns hilft. Und
diese Hilfe kann
so vielfach sein, von den natürlich am wichtigsten
Geldspenden, über Sach- und
Futterspenden, Pflegestellen oder natürlich liebevolle
Endplätze für unsere
Hunde.
Hierbei
möchte ich Sie noch auf
unseren „Shop“
aufmerksam machen. Hier können Sie schöne und
nützliche Dinge
erwerben und mit jedem Kauf unterstützen Sie unser Heim.
Bei dieser
Gelegenheit möchte ich
mich jetzt auch einmal bei allen Mitkämpfern unseres Teams und
bei allen, die
uns immer wieder unterstützen, die unsere Hunde in Pflege
nehmen und die einem
Tier ein liebevolles Zuhause gegeben haben, von Herzen bedanken und
hoffe, daß
wir gemeinsam noch vielen vielen Tieren helfen können und
irgendwann auch in
Moldawien das Wort „Tierschutz“ eine Wirkung hat.
Unsere 2
Veranstaltungen zum
Welttierschutztag am 04.10.09 in
Nürnberg und
in Chisinau
Am 04.10.09
fand in der Waldschänke
in Nürnberg eine Veranstaltung mit Tombola, Kuchenverkauf,
Webpelzmodenschau
und Hundevorführung statt. Die Veranstaltung war gut besucht,
der Kuchen war
lecker – hier ein großes Dankeschön an
unsere fleißigen Kuchenbäcker – und
für
musikalische Stimmung sorgte Herr Renner. Wunderschöne
Webpelzmode zeigte, daß
man auch ohne Tierleid warm und chic gekleidet durch den Winter kommt.
Und die
Hunde von Edith haben mit ihrer tollen Dressur einige Herzen
erwärmt.
Der
Erlös dieser Veranstaltung wird
für die Finanzierung von Heizöfen für Casa
Katharina verwendet.
Wir danken
allen von Herzen, die zum
Gelingen dieses Tages beigetragen haben.
Gleichzeitig
hat Valentina einen
Infostand vor dem Gebäude der Symphoniker in Chisinau
organisiert. Ein
Saxophonspieler machte schon einmal
„geräuschvoll“ auf uns aufmerksam. Auf
einer großen Tafel waren Bilder ehemaliger
Straßenhunde ausgestellt, die
inzwischen alle ein sorgenfreies Leben führen können.
Wir haben
Informationsbroschüren verteilt, Fragen beantwortet und unsere
Tierkinder zogen
viele Menschen an. Aber so ist es halt leider immer wieder, solange sie
klein
und kuschelig sind, schaut jeder diese bezaubernden Wesen an. Um uns
rum
schlichen einige trächtige Hunde oder frisch gebackene
Hundemütter, die
erbärmlich aussahen und nach Fressen suchten. Von diesen armen
Tieren hat
keiner Notiz genommen. Für moldawische Verhältnisse
war unser Stand aber
trotzdem relativ gut besucht und auch das Fernsehen war da und machte
einige
Interviews, die auch am Abend schon ausgestrahlt wurden. Es sind kleine Schritte,
aber jeder Schritt
bringt uns ein kleines bißchen weiter! Auch hier an alle ein
großes Dankeschön,
die sich an diesem Tag beteiligt haben.
Wir konnten den
dringend benötigten
„Sicherheitstrakt“ für unsere Welpen
endlich fertigstellen, damit die Kleinsten
geschützt sind und auch die ohnehin gestressten
Mütter ihre Babies in Ruhe
aufziehen können, ohne immer Angst haben zu müssen,
daß sie von den anderen
zerbissen oder zusammengetrampelt werden. Darüber sind wir
ganz besonders
glücklich.
Dann hatte
unser Vorstand eine gute
Idee: zu ihrem „Runden“ bat sie – anstatt
Geschenke - um Geld, um die dringend
benötigte Abdeckung für die bisher freistehende
Kochstelle bauen zu können.
Jetzt geht bei Nässe das Feuer nicht mehr aus, das Essen wird
nicht mehr
verwässert und auch die Pfleger müssen nicht mehr im
Regen oder Schnee stehend kochen.
Und der Nebeneffekt: im Sommer spendet das Dach Schatten, im Winter
können
einige Nasen sich in der Nähe des Feuers wärmen.
Danke, Andrea, das war eine
gute zur Nachahmung empfehlende Idee und dein
„Geschenk“ ist wirklich sinnvoll
angelegt.
Besondere
Freude bereitet es uns
immer, wenn gerade ein behindertes Tier noch die Chance auf ein
schönes Leben
bekommt und wohlbehütet und geliebt in seiner Familie leben
kann. Über unsere
kleine gelähmte Petra haben wir ja schon geschrieben, nun hat
sie endlich ihren
für sie extra angefertigten Rollwagen bekommen (hier
möchten wir uns ganz
herzlich bei Vivienne von www.h....................
bedanken) und nach anfänglichen Startschwierigkeiten kann sie
nun damit aktiv
am Leben teilnehmen. Sie hat es so verdient. Dieser kleine gebeutelte
Hund hat
so viel Lebensfreude, es ist einfach unglaublich. Und dann freuen wir
uns
natürlich auch sehr für unseren Anton, der ja
erschlagen werden sollte. Anton
hat ein Nervenleiden davon zurückbehalten, sein
Köpfchen und das Vorderbein
zucken ständig. Auch er genießt sein neues Leben bei
Anette in vollen Zügen. Da
er so ein lieber unkomplizierter, mit allen verträglicher
junger Mann ist, hat
er sich gleich in alle Herzen der Zwei- und Vierbeiner geschlichen. Wir
danken allen
Menschen von Herzen (auch noch einmal Constance mit unserem
Metro/Happy), die
sich nicht scheuen, solchen besonderen Tieren eine liebevolle Zukunft
zu geben,
auch wenn sie vielleicht nicht so lange sein wird, wie bei einem
gesunden Hund.
Vielleicht sind diese Bilder ein Anreiz für Sie, in unserem
Heim warten noch
einige „Handycap-Dogs“, denen wir auch gerne diese
Chance geben würden.
Und unser
unermüdlicher Peter hat
sich – vollgeladen bis unters Dach mit Sachspenden, die uns
viele liebe
Menschen für unsere Tiere zur Verfügung gestellt
haben – wieder auf die lange
Fahrt nach Moldawien gemacht, diesmal begleitet von unserer Regina. An
dieser
Stelle sei allen Geld- und Sachspendern ganz herzlich gedankt, ohne die
wir
diese Transporte nicht auf den Weg schicken könnten.
Außer dem dringend
benötigtem Futter waren diesmal auch viele Arzneien und
Verbandmaterial an
Bord, tolle Hundekörbe, Leinen, Unmengen von Decken,
Handtüchern, Shampoo,
Spielzeug, Geschirr etc. Da wir ja jedesmal an der Grenze von Moldawien
scheitern und unseren Transport immer umladen müssen, haben
wir diesmal den
Wagen in Nürnberg vom Zoll versiegeln lassen.
Wie immer
wurden die Sachen von
Mensch und Tier sehnsüchtig erwartet. Wie wir schon
öfters berichtet haben,
werden uns ja ständig irgendwelche Auflagen von der Stadt
gemacht. U.a. müssen
wir ein desinfizierbares Lager haben, wo das Futter etc. gelagert wird.
Da
dieser Raum in Casa Katharina noch nicht vorhanden ist (für
uns waren der OP
und die getrennten Zwinger jetzt erst mal vorrangig), hat Valentina in
Chisinau
ihren Anbau zur Verfügung gestellt, der auch zufriedenstellend
vom Amtsveterinär
abgenommen wurde. Bis das geplante Lager in Casa Katharina
fertiggestellt ist,
kommt hier erst einmal der Großteil des Transportes an und
wird in
wöchentlichen Rationen ins Heim gebracht. Deswegen liebe
Spender, ist es für
uns immer sehr schwer, Fotos des kompletten Transportes bei der Ankunft
zu
machen, da auf verschiedenen Stellen um- bzw. ausgeladen wird. Wir
verbürgen
uns aber dafür, daß alle Sachen ankommen und
für die Tiere verwendet werden.
Auch diesmal
durften wieder einige
Fellnasen, diesmal vor allem unsere
„Großen“, ihren Weg in ein
glückliches
Hundeleben antreten: Benny, Bär, Cosmo, Moses, Snejok, Masea,
Sara, Liza, Fly und Emilia. Wir
hoffen, daß noch einige vor dem Winter ebenfalls diesen Weg
antreten können,
besonders für unsere Fata würden wir uns das
wünschen, die schon so lange
wartet. Warum? Weil sie ein Schäfimix ist und diese eben oft
lebenslang warten?
Sie gibt sich langsam auf und wir würden uns so freuen, wenn
sie auch eine
Chance bekäme. Zählt nicht der Charakter mehr als die
Rasse? Ebenso hoffen wir
immer noch, daß unsere österreichischen Nachbarn ihr
Herz für unsere Martina
erwärmen. Sieist so ein toller Hund, soll sie nur aufgrund
ihrer Abstammung,
die sie sich ja nicht aussuchen konnte, im Heim sitzenbleiben? Das hat
dieser
liebe Kerl einfach nicht verdient!
Und hier noch
einmal eine besondere
Danksagung an den Tierschutz in Eilenburg. Die Pflegestelle von
Bär hat uns
kurzfristig abgesagt. Wir waren darüber sehr traurig, denn
gerade dieser Hund,
der alleine an einer kurzen Kette mitten auf dem
„offenen“ Teil des Heimes
lebt, der sich so nach menschlicher Nähe sehnt und der den
Winter angekettet
vor einer kleinen Hütte sicher nicht überlebt
hätte, lag uns allen besonders am
Herzen. Doch so einen großen Hund kann man nicht einfach mal
schnell wo
zwischenparken. Also wohin mit ihm. Das Tierheim in Eilenburg hat uns
sofort
Hilfe angeboten, Bär solange aufzunehmen, bis wir für
ihn eine passende Pflege-
oder Endstelle gefunden haben. Das nennen wir einen
unbürokratischen, echten
Tierschutz. Frau Wolf, wir danken Ihnen von Herzen, auch im Namen
unseres
Sergejs, der mit Bär mitgezittert hat, daß alles
klappt.
Wie immer gibt
es natürlich auch
wieder nicht so Erfreuliches zu berichten. Im Juli / August sind sehr
viele
Tiere im Heim gestorben. Wir bekamen einige kranke Tiere aus dem
Todeshaus, die
es nicht geschafft haben (vor allem die Welpen) und auch kam es wieder
zu
einigen tödlichen Beißattacken. Wir müssen
dringend weitere Auslauftrennungen
bauen. Die Hunde stehen ständig unter Streß, haben
einfach nicht ausreichend
Futter und so genügt eine Kleinigkeit, um einen Streit
auszulösen. Nicht immer
schaffen es unsere Pfleger rechtzeitig die Tiere zu trennen. Wir haben
gerade
dieses Jahr viel geschafft in Casa Katharina, aber es ist noch lange
kein Ende
in Sicht.
Das Todeshaus
ist ständig überfüllt
und jetzt ist auch noch das Auto, das die einzige Möglichkeit
bot, Hunde aus
dem Todeslager zu holen, wegen Motorschaden liegengeblieben.
Hierfür muß
dringend ein neuer Motor angeschafft werden.
Wie immer sind
wir weiterhin auf
Ihre wertvolle Hilfe angewiesen, wir brauchen ganz dringend: neue
Ausläufe,
Hundehütten, Impfstoff (darf nicht eingeführt werden,
muß in Moldawien gekauft
werden) für die Welpen, eine zusätzliche Pflegerin,
ausreichend Futter (auch
Welpenmilch), einen Automotor und hier in Deutschland Pflege- und
Endstellen,
damit wir Casa Katharina etwas entlasten können, da das Heim
mit über 150
Hunden hoffnungslos überfüllt ist. So sind wir immer
dankbar für Sachspenden
und vor allem Geldspenden, da viele Sachen einfach nur in Moldawien
gekauft
werden können, da uns die Einfuhr sehr schwer gemacht wird.
___________________________________
31.08.2009
Am 02.10.2009 ist in
Nürnberg in der Pfannenschmiedsgasse ein Stand unseres Vereins
mit Tombola und Verkauf und am 04.10.2009
(Welttierschutztag) findet im Waldschänke in der
Frankenstraße in Nürnberg eine kleine Feier (auch
mit
Tombola, Verkauf, Kaffee und Kuchen) statt. Für die Tombola
benötigen wir neue Artikel (Kaffee, Wein, Pralinen etc.).
Sollten
Sie etwas entbehren können, würden wir uns freuen,
wenn Sie
uns dies zur Verfügung stellen.
___________________________________
22.08.2009
Am 4.
Oktober ist der Welttierschutztag. Doch uns scheint es, als habe man in
manchen
Ländern noch nie etwas vom Tierschutz gehört.
Pünktlich zum Schulanfang werden
in Chisinau Straßenhunde vergiftet und aus der Stadt
geschafft.
Wir
möchten
etwas tun. Wir möchten der Bevölkerung zeigen, dass
es auch anders geht, dass
Hunde Freunde sind, wenn man ihnen die Chance dazu gibt. Das sie ein
Recht auf
ein Leben in Würde haben. Daher organisieren wir für
den 4.Oktober eine
Demonstration in Chisinau. Zeigen die glücklich vermittelten
Hunde mit ihren
glücklichen Menschen. Helfen bei der Aufklärung, wie
das Straßenhundeproblem
auch friedlich gelöst werden kann.
___________________________________
18.08.2009
Clyde, der Welpe mit den amputierten Beinchen hat es leider nicht
geschafft. Die Vergiftung war schon zu weit fortgeschritten.
Mach's gut, kleiner Mann...
___________________________________
16.08.2009
Wir haben
Euch in den letzten Wochen an dieser Stelle immer berichtet, wie
schlimm die Zustände in Moldawien im Moment sind. Nun
möchten wir Euch auchmal
etwas Schönes erzählen. Unsere
querschnittsgelähmte Petra Pan,zusammengeschlagen
von einer Bestie, die es nicht geschafft hat, dem kleinen Wesen das
Leben zu
nehmen, landete sie im Todeshaus. Sie konnte gerettet werden und ihre
Reise
nach Deutschland antreten. Petra hat einen unbändigen
Lebenswillen, obwohl sie
ihre beiden Hinterbeine nicht mehr brauchen kann. An eine eigene
Familie wagten
wir gar nicht zu glauben. Doch dann geschah das Wunder, mit dem wir nie
gerechnet hatten:
Eine Anfrage schwirrt herein für einen Platz auf Lebenszeit!
Iris heißt der
rettende Engel. Eine Vorkontrolle konnte schnellstens organisiert
werden und
nun ist Petra seit Donnerstag in ihrem neuen Zuhause. Sie wird von
allen Hunden
der Familie betüddelt und bespielt, seht selbst:
Wir möchten von Herzen danke sagen, dass es Menschen gibt, die den Mut haben, einem Hund wie Petra ohne Vorurteile zu begegnen und wünschen uns noch mehr solcher Engel. Und wenn alles gutgeht wird unsere blinde Snow aus Casa Katharina bald eine Spielgefährtin von Petra werden!
Ein doppeltes Happy End!
_________________
25.07.2009:
Sie sind auf dem Weg der Besserung...
In
Moldawien ist es Sommer, anders wie bei uns. Richtig heiß
(bis zu 40°) und das schon seit Wochen. Unter dieser Hitze
leiden Mensch und
Tier. Nur – die Menschen können sich meist helfen
– nicht so diese beiden armen
Welpen! Sie lagen wohl schon seit Tagen neben einer Haltestelle in der
prallen
Sonne. Keinen hat das berührt, jeder ist mitleidlos an diesen
hilflosen Hunden
vorbeigelaufen. Bis.....ja, bis doch jemand nicht einfach weggesehen
und unsere
Valentina gerufen hat. Valentina hat die Würmchen bei sich
aufgenommen und
kämpft nun mit ihren wenigen Mitteln um deren Leben. Wir
wissen nicht, ob die
beiden es schaffen und wenn ja, ob und welche Schäden sie
zurückbehalten
werden. Wir haben Valentina sofort Geld geschickt, damit sie alles
kaufen kann,
was sie für das Überleben der Kleinen braucht. Dies
und mit Valentina hoffen
und bangen - mehr können wir im Moment aus Deutschland nicht
tun. Valentina
wird alles machen, was möglich ist.
Wenn
Sie uns bei diesem Kampf finanziell unterstützen
wollen, sind wir sehr dankbar. Was wir aber auch brauchen werden, ist
– wenn
sie überleben und reisefähig sind – ein
liebevolles Zuhause für die beiden,
auch, wenn evtl. gesundheitliche Schäden
zurückbleiben. Wir werden Sie über die
Beiden auf dem Laufenden halten, sobald wir selbst mehr Informationen
haben.
Wir sind sehr froh und dankbar,
daß SIE nicht einfach
wegsehen.
Wie wir soeben aus Moldawien erfahren haben, musste von dem einen
Welpen das eine Bein komplett und vom anderen die Pfote amputiert
werden. Trotz allem fängt der kleine Mann an am Leben teil zu
haben, so dass die Helfer es einfach nicht fertig gebracht haben, ihn
einzuschläfern. Seine Schwester beschützt ihn und
weicht
keinen Schritt von seiner Seite...
Am
Dienstag, dem 14.07.2009 war es wieder einmal soweit: Unser Transporter
startet voll geladen mit Spenden in Richtung Moldawien, wo er bereits
sehnsüchtig erwartet wird.
Circa
1 Tonne Futter sowie zahlreiche Hundekörbe, Decken, und
Nahtmaterial wurden in den Transporter verstaut. Wir danken allen
Spendern ganz herzlich... zwei möchten wir dieses Mal
besonders
erwähnen:
Das Team des
Boxermaus-Futterforums hat für uns Geld gesammelt
(über 230,- €) und
Frau Deichmann aus Berlin hat
unseren Postboten wieder schwer ins Schwitzen gebracht...
Danke ihr seid alle einfach super!!!
Auf
dem Rückweg konnten weitere 9 Fellnasen ihren Weg in
eine
...aber nicht so, wie man sich einen Krieg
vorstellt. Sondern es ist ein Krieg, geführt von Menschen
gegen die Schwächsten und Hilflosesten: die
Straßentiere! Seit Jahren kämpfen wir, um bei der
Regierung die Durchsetzung des Tierschutzgesetzes zu erlangen, das
Todeslager zu schließen und mit uns zu arbeiten, um die
riesige Population der Hunde auf humane Art zu reduzieren. Leider
bisher nur mit mäßigem Erfolg. Die Gelder, die
Moldawien für die Straßentiere zur
Verfügung gestellt werden, finden für alles
Verwendung, nur nicht für die Verbesserung der Situation der
Tiere.
Doch nun hat sich auch noch eine kleine Gruppe der
Bevölkerung zusammengetan, um mit noch mehr, mit
unvorstellbarer Gewalt gegen die Straßentiere vorzugehen.
Täglich finden unsere Tierbetreuer in Chisinau grausam
verstümmelte Tiere, mit Säure übergossen,
lebendig angezündet, erschlagen, erdrosselt … Es
ist nicht mit Worten zu beschreiben, wie qualvoll diese Tiere sterben.
Das hat nichts mehr mir Reduzierung der Tiere zu tun, das ist die pure Lust
am Morden hilfloser Kreaturen. Eine andere kleine Gruppe
versucht, den überlebenden Tieren, denen, die aus dem
Tötungslager gerettet wurden, zu helfen, wo es geht. Aber die
meisten Menschen in Chisinau haben ja selbst nicht genug, um ein
„normales“ Leben führen zu
können.
Wir sind viele, viele Kilometer von dem Elend
entfernt, aber wer kann noch eine Nacht ruhig schlafen, wenn man
weiß, was dort passiert?! Eigentlich kann niemand die Augen
davor verschließen.
Darum versuchen wir mit Hilfe einer eigenen
Tierärztin, die wir in Casa Katharina angestellt haben, den
Menschen die Möglichkeit zu geben, die verletzten Tiere von
ihr medizinisch versorgen zu lassen. Zudem übernimmt sie auch
das Kastrieren vieler Straßentiere. Dazu braucht sie aber
große Mengen von Medikamenten, Verbänden,
Fäden, Transfusionen, die ihr nicht zur Verfügung
stehen. Deswegen bemühen wir uns täglich darum, das
Nötigste aufzubringen, um die Menschen und vor allem unsere
Mitarbeiter in Casa Katharina, die die Einzigen sind, die sich auf die
Seite der Straßenhunde stellen, zu unterstützen. Es
ist durch unseren Einsatz allein nicht realisierbar, wir sind dringend
auf Ihre Hilfe angewiesen: wir brauchen Geld, das wir sofort an die
Tierärztin überweisen können, damit sie
die benötigten Sachen besorgen und mit der
Behandlung anfangen kann. Auch zeigt sich wieder, wie wichtig die
Kastration der Tiere ist, um den Ungeborenen dieses Elend zu ersparen.
Da alle in unserem Verein ehrenamtlich arbeiten, können Sie
sicher sein, dass jede noch so kleine Spende in unser Projekt Moldawien
fließt.
Wir werden auch versuchen, die Medien hier auf
diese ungeheuerlichen Grausamkeiten aufmerksam zu machen, um dies einer
breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Ebenso möchten wir
Sie bitten, eine Protestmail an die deutsche Botschaft in Moldawien (
info@chisinau.diplo.de )und die Moldawische
Botschaft in Frankfurt ( office@botschaft-moldau.de
) zu schicken und mitteilen, dass wir in Deutschland nicht
länger tatenlos diesen Grausamkeiten zusehen. Moldawien ist
mitten in Europa, so etwas darf nicht ohne Beachtung bleiben.
Nach wie vor braucht Casa Katharina weiter Ihre
Unterstützung, um so viele Notfälle wie
möglich aufzunehmen und ausreichend zu versorgen. Das
heißt aber, mehr Esser, mehr Zwinger, mehr medizinische
Versorgung für uns. Bitte helfen Sie uns beim Helfen!!!!
Auch planen wir mit Olga Scheffler Ende August
einen friedlichen Infostand in der Innenstadt von Chisinau aufzubauen,
mit Bildern unserer jetzt glücklichen Familienhunde, um
aufzuklären, dass Hunde Freunde, Weggefährten und
nicht Feinde sind. Es wäre toll, wenn sich eine
„deutsche Delegation“ daran beteiligt.
Könnten Sie also ein bisschen Zeit erübrigen, um
einfach dabei und vor Ort zu sein.
Wir würden uns auch riesig freuen, wenn
Sie Zeit fänden, sich unsere Casa Katharina anzusehen. Dann
werden Sie verstehen, warum wir so für dieses Heim und die
wunderbaren Straßentiere von Moldawien kämpfen!!
Wie wir bereits berichtet haben, bekamen wir vom
Veterinäramt in Moldawien die Auflage, eine eigene
Tierärztin in Casa Katharina einzustellen. Wir sind
natürlich auch froh, daß unsere Tiere jetzt besser
versorgt werden, auch kann jetzt richtig kastriert werden. Doch die
Personalkosten sind für uns fast nicht mehr zu
bewältigen. Die Löhne sind auch in Moldawien
gestiegen, ebenso ist Futter doppelt so teuer, wie bei uns in
Deutschland, auch das laufend benötigte Kochholz etc. ist sehr
teuer. Wir werden bisher in keinster Weise in Moldawien
unterstützt, im Gegenteil, uns werden ständig neue
Auflagen gemacht und die Bedingungen für Hilfslieferungen nach
Moldawien werden auch immer komplizierter. Wir brauchen dringend noch
Zwinger und Hundehütten, um allen Tieren wenigstens ein Dach
über dem Kopf bieten zu können, im Sommer vor der
glühenden Hitze, im Winter vor der bitteren Kälte. Es
stehen einige komplizierte Operationen bei Hunden an und auch die
Tollwuttiterbestimmung reißt immer ein tiefes Loch in unsere
Kasse. Wir sind dringend weiter auf Ihre Hilfe angewiesen.
Liebe
Helferinnen und Helfer, liebe Freunde unseres Moldawien-Projektes
„Casa Katharina“,
Inge
und Traudl waren mal wieder in Moldawien unterwegs, und wir wollen
diesmal nicht von der Reise berichten, sondern Sie über den
neuesten Stand und Fortschritt unterrichten.
Zunächst
die guten Nachrichten:
Dank
einer Sponsorin konnten 2 Freilaufgelände errichtet werden, so
daß das große Hunderudel getrennt werden konnte,
was zwar die täglichen Beißereien vermindert, aber
leider immer noch nicht ganz unterbunden hat. Diese Gehege
müssen noch einmal unterteilt werden (darauf müssen
wir aber erst wieder sparen). Auch eine Zone für
„Mutter und Kind“ konnte geschaffen werden, so
daß die Welpen vom Rudel getrennt sind, denn bisher
mußten sie sich in der großen Meute schon
behaupten, in der sie ständig umgerannt wurden.
Außerdem bekommen wir noch weitere große
Hundehütten von einem moldawischen Tierheim geschenkt, die in
die neu zu errichtenden Zwinger gestellt werden.
Auch
haben wir wieder eine eigene Tierärztin im Heim, die einen
sehr kompetenten Eindruck macht. Vor allem kann jetzt wieder im Heim
selbst kastriert werden und die kranken und aus dem Todeshaus
geschwächten Tiere werden liebevoll gepflegt. Wobei man aber
trotzdem nicht den medizinischen Standard vergessen darf. Wobei wir
hier gleich hinweisen möchten, daß wir ganz dringend
Nahtmaterial brauchen.
Die
Tierstiftung 4 Pfoten war in Chisinau mit einer
großangelegten Kastrationsaktion – auch einige
unserer Heimhunde konnten kastriert werden (die Straßenhunde
wurden mit hellblauen Markierungen gekennzeichnet). Leider wurde die
Aktion wegen der Unruhen in Moldawien (Wahlen) unterbrochen und das
Team ist erst einmal wieder abgereist, haben jedoch versprochen,
zurückzukommen.
Den
größten Erfolg aber haben wir dem Einsatz unserer
unermüdlichen Olga zu verdanken. Der
„Amtsschimmellauf“ kostete fast 1 ½ Tage
Zeit. Doch nun ist es geschafft. Wir haben die Einfuhrgenehmigung
für Futter usw. für 1 Jahr (muß dann immer
wieder verlängert werden). Hurrraaaaa!
Leider
gab es natürlich wieder mehr traurige Begebenheiten, als
schöne.
Tief
erschüttert hat uns dieser Hund
Zu
diesem Bild gibt es nur 1 Frage: Wie weit geht die Brutalität
des Menschen, daß er zusieht, wie ein Tier langsam
verhungert? Sollten Sie darauf eine Antwort haben, so lassen Sie uns
diese bitte wissen! Dieser reinrassige Boxer wurde so aus dem
Todeslager befreit und kam in die Casa (Überlebenschance war
50/50). Er hatte trotzallem noch eine unvorstellbare Energie, er nahm
am Heimleben regen Anteil und so hofften wir tagelang, daß er
durchkommt. Wir schreiben in der Vergangenheit, weil er am 05.05. in
der Nacht sanft eingeschlafen ist. Seine Organe haben versagt. Er war
ein toller Hund, ca. 7 Jahre alt und so dankbar, wenn man über
seinen ausgemergelten Körper strich. Wir hätten ihm
so gerne eine Chance gegeben!! Der einzige Trost der uns bleibt ist,
daß er noch ein paar Tage menschliche Wärme
empfangen durfte und ruhig eingeschlafen ist, daß ihm der
qualvolle Tod im Todeslager erspart blieb. Leider sind auch 3 unserer
Welpen gestorben.
So
manche Tierschicksale nehmen einen einfach noch mehr gefangen, als die
große Masse: so haben wir noch ein besonders armes Kerlchen
im Heim. Er ist ungefähr dackelgroß, schwarz und
einfach nur lieb. Er leidet unter unkontrollierten Zuckungen an
Vorderbeinchen und Kopf. Man hat versucht, ihn zu erschlagen, was zu
einer Nervenlähmung geführt hat.
Natürlich
gibt es noch mehr Sorgenkinder in der Casa. Z.B. ein großer
weißer blinder Schäfermix. Es gibt einige 3-Beiner,
die aber gut mit ihrem Handicap zurechtkommen, andere sind so
verängstigt, daß sie sich nur schwer in das Rudel
einbringen können. Und gerade diese Hunde sind in Gefahr, da
sie von den Starken gemoppt werden.
Das
absolut schlimmste Erlebnis wollen wir aber hier nun schildern: Am
Mittwoch befreiten wir aus dem Todeslager 9 Welpen mit ihrer Mutter und
5 weitere mittelgroße Hunde. Damit war unser Auto voll. Es
waren noch 5 andere Hunde im Lager. Wir haben gesagt, daß wir
sie am nächsten Tag gleich abholen. Diese 5 schauten uns aus
unglaublich traurigen Augen an und verkrochen sich in den hintersten
Winkel. Der Größte von ihnen setzte sich
schützend vor 2 kleinere Hunde. In der anderen Ecke kauerte
ein beiger Hund – welch ein Elend. Sie sitzen in einem
dunklen Loch auf dem blanken Beton, ohne Wasser und Futter und warten
auf ihren grausamen Tod! Diese Blicke werden uns unser ganzes Leben
begleiten. Als wir am nächsten Morgen ins Todeshaus kamen, um
die Hunde abzuholen, waren sie tot. Man hat sie schnell noch
umgebracht, bevor wir sie befreien konnten. Und die Sterbeart ist
extrem grausam, Details möchten wir Ihnen hier ersparen!
Dies
zeigt uns wieder, wie wichtig es ist, hier etwas zu tun. Wir
können nicht alle Tiere retten, aber für jedes Tier,
das gerettet wird, lohnt sich dieser harte Kampf.
BITTE
KÄMPFEN SIE IHN MIT UNS!!!!!
Und
nun noch eine wichtige Änderung:
Da
unser Moldawien-Projekt sehr groß und umfangreich geworden
und damit mit sehr viel Arbeit verbunden ist, können wir nicht
mehr nur als „Unterprojekt“ bei „Stimme
der Tiere“ mitlaufen. Im gegenseitigen
Einverständnis haben wir uns deshalb entschlossen, unseren
eigenen Verein zu gründen. Bis zum Jahresende werden wir aber
zweigleisig fahren, d.h. über Stimme der Tiere und
über unseren eigenen Verein „Tiernothilfe Moldawien
e.V. (i.Gr.)“.
Selbstverständlich
haben wir somit auch eine eigene
Bankverbindung:
Wir
hoffen, daß Sie uns weiterhin so treu unterstützen,
denn es bleibt alles wie bisher. Mehr erfahren Sie auf unserer
Internetseite: www.tiernothilfe-moldawien.de.
Ohne Sie schaffen wir es nicht!!!
Unsere
Hauptaufgabe ist die Unterstützung von Casa Katharina. Hier
leben z.Zt. ca. 150 Hunde und ca,. 30 Welpen, womit wir total
überfüllt sind. Die Hauptausgaben sind die dortigen
Personalkosten (3 Pfleger und 1 Tierärztin) sowie die hohen
Futterkosten. Außerdem unterstützen wir auch noch
einige private Tierschützer, wie z.B. Galina mit ca.
40 Hunden und 20 Katzen oder Lia, die alleine in ihrer kleinen Wohnung
20 Katzen hält. Auch hier wird unsere Hilfe dringend
benötigt.
Wir
bedanken uns bei allen Spendern und Helfern (hier einmal ganz besonders
bei Frau Lorenz für die vielen Hundehütten und den
vielen, die nicht genannt werden möchten, wie z.B. unserem
„Futterengel“, der uns eine Riesenmenge Futter zur
Verfügung gestellt hat).
Ganz
herzlich möchten wir auch dem Vorstand von „Stimme
der Tiere e.V.“ in Nürnberg danken, daß
sie uns die Möglichkeit gegeben haben, unser Projekt bekannt
zu machen und uns immer so toll unterstützt haben. Wir werden
– trotz 2 Vereinen – ein gutes Team bleiben.
Und so sehen glückliche Hunde aus, nachdem
der Transport mit dem vielen Futter im Heim angekommen ist. Wir
möchten uns noch einmal ganz, ganz herzlich für die
großzügige Spende bedanken.
Wir möchten von Herzen unserem
persönlichen Engel danken, genauer gesagt unserem
Futter-Engel. Eine gute Seele, deren Namen wir nicht einmal kennen, hat
unsere Not gesehen und sofort
1 Tonne Futter
gespendet, das diese Woche noch auf die Reise
geht...
Lieber Futter-Engel, wir sind unendlich dankbar und
wir wünschen uns, dass unsere Arbeit stets von Engeln wie
Ihnen begleitet wird.
Cosmo ist ein bildschöner. ca.
schäferhundgroßer Rüde. Er hat eine schwere
Behinderung an seinem linken Vorderbein. Wenn er läuft, knickt
es wie ein Streichholz um und er robbt auf seinem Ellbogen. Er
läuft deswegen nicht sehr viel. Er lebt auch im
großen Rudel, sucht aber lieber die Ruhe. Wir würden
ihn gerne nach Deutschland holen, vielleicht hätte er hier
eine Chance, daß sein Bein gerettet werden kann. Im Moldawien
kann das Bein nur amputiert werden. Cosmo ist noch relativ jung und
sehr sehr lieb.
Steffi Ranzinger backt biologische Hundekekse
(siehe unter Kontakt), deren Erlös gesamt für die
OP-Kosten für Cosmo verwendet wird. Mit dem Kauf dieser Kekse
unterstützen Sie also unseren Cosmo. Aber auch wenn Sie keinen
Hund haben, freuen wir uns natürlich, wenn Sie uns helfen,
diesen wunderbaren Hund die OP in Deutschland zu ermöglichen.
Frau Sigrid Bechmann hat die
Reisepatenschaft für Cosmo übernommen.
Ganz
spontan habe ich mich entschieden, nach Moldawien zu fahren. Olga war
schon seit 14 Tagen unten und bat mich, unbedingt zu kommen. Am
Freitag, den 27.02.09, nachmittags ging es Richtung Chisinau los. Mein
Fahrer ist ein „Tier“. Nach 18 Stunden Nonstop, die
erste Pause. Schlafen hinter der rumänischen Grenze
für 1 ½ Stunden. Dann geht das Abenteuer
Rumänien los. Die Karpaten im Winter sind schon imposant.
Alleine die Fahrt durch Rumänien dauert Stunden, es ist mehr
ein Ausweichen der 1000 Schlaglöcher auf sich hoch- und
niederschlängelnden Bergstraßen. Schon
Rumänien ist frustrierend für mich. Überall
Hunde ....... Tote, Traurige, Hungrige, Alte, Welpen. Aber jedes noch
so kleine Dorf hat eine wunderschöne Kirche. Und das ist genau
das, was ich immer nicht verstehe. Diese zur Schau gestellte
Frömmigkeit und dann diese Grausamkeit oder
Gleichgültigkeit den Tieren gegenüber. Sie sind doch
auch Geschöpfe Gottes! Ich hätte am liebsten alle
Hunde eingesammelt. Zum Glück war das Futter erst in einem
anderen Transporter, ich hätte schon alles hier auf der Fahrt
verteilt. An der rumänisch/moldawischen Grenze, an der wir 2
½ Stunden bis zur Einreise warten mußten, 4 Hunde,
die sehnsuchtsvoll ins Auto schauen. Eine kleine Hündin
hochträchtig. Hier verteile ich endlich meinen 2 kg-Sack
Notfallfutter. Die kleine Hündin schaut dem Auto nur traurig
hinterher, als wir weiterfahren. Diese Enttäuschung im
Gesicht, sie hofft wohl immer noch auf ein Wunder. Ihre Augen verfolgen
mich den Rest der Fahrt. Nach 30 Stunden komme ich in Chisinau an. Es
ist gegen 22.00 Uhr, duschen und Planbesprechung für den
nächsten Tag. Olga zeigt mir Pläne, die sie in den 14
Tagen hat erstellen lassen. Sie sponsert uns neue Zwinger für
die großen Hunde und eine Abtrennung für kleine und
große Hunde. Sie sagt, ich werde es verstehen, wenn ich im
Heim war.
Wenigstens
der Wettergott meint es gut mit mir. Ein strahlend blauer Himmel
erwartet mich die 3 Tage. Morgens um 6.00 Uhr stehen wir auf, essen ein
bißchen Brot und ein Glas Wasser, denn wir sind den ganzen
Tag in Casa Katharina und da ist es im Moment noch besser, nicht auf
die Toilette zu müssen. Das ist die strengste
Nulldiät, die ich je gemacht habe! Die Casa ist ca. 20 km in
einem Dorf vor Chisinau. Wir fahren zuerst in die Markthalle und kaufen
Abfallfleisch. Fürs Kilo nehmen die hier umgerechnet 2,--
€. Das würde bei uns in der Tierfutterverarbeitung
landen, hier kaufen es die armen Menschen. Wir kaufen 6 Tüten
voll. Dann geht es weiter zum Bäcker, wo wir 20
Weißbrote kaufen. Damit kann man die Hunde erst mal
beschäftigen. Dann endlich die Fahrt ins Heim. Ich bin total
gespannt. Auf der Fahrt durch die Stadt sehe ich überall
Hunde, Hunde, Hunde. Auch hier das Bild wie in Rumänien. Viele
schauen einfach nur unendlich traurig und dürr aus. Andere
spielen oder sonnen sich.
Ankunft
beim Heim. Schon außen warten die ersten Hunde auf uns. Wir
werden freundlich begrüßt und glücklich
nimmt jede der Fellnasen ihr Stück Brot und kaut es zufrieden.
Von drinnen wahnsinniges Bellen.
Wir
gehen durch den kleinen Eingang und werden von unzähligen
Hunden stürmisch umringt. Nicht einer ist aggressiv. Ich habe
Futter mitgebracht, das wir in die Menge werfen, damit wir erst mal zum
Haus kommen. Dafür, daß alles erst vor einem
¾ Jahr renoviert wurde, sieht es schon wieder ziemlich
mitgenommen aus. Der OP-Saal ist immer noch nicht weiter, angeblich
sind die Wasserrohre von Ratten angefressen. Wir haben uns immer
gefragt, wofür sie soviel Brennholz brauchen, wo es doch
Gasöfen gibt. Aber als ich gesehen habe, welche Mengen Futter
gekocht werden müssen, verstehe ich es. Diese
Riesentöpfe können auf keinem Herd gekocht werden und
die Fütterung muß ja zeitgleich von sich gehen.
Außerdem ist Gas noch teuerer. So wird auf der offenen
Feuerstelle gekocht.
Im
großen und ganzen ist die Atmosphäre für
mich persönlich „schön“. Es sieht
teilweise sehr schlimm aus, überall liegen die Decken und das
Geschirr rum. Aber es stehen Häuschen, in die jetzt Regale
eingebaut werden, damit das alles endlich sauber verstaut werden kann.
Überall stehen Hütten, Hundekörbe, Kartons,
die als Bett benutzt werden. Jedes geschützte
Eckchen ist mit einem Korb oder Karton belegt. Die freilaufenden Hunde
hätten es eigentlich schön, käme es nicht
immer wieder ständig zu Beißereien, oft wegen
Nichtigkeiten. Da alle Zwinger hoffnungslos überfüllt
sind, sind auch einige kleine Hunde in der freilaufenden Meute.
Für sie ist das Leben hier sehr gefährlich. Am Tag
meiner Ankunft wurde erst wieder eine kleine Hündin
böse zusammengebissen. Sie konnte noch zur Tierärztin
gebracht werden, über ihren Zustand haben wir aber nichts mehr
bis zu unserer Abfahrt gehört. Es ist kein
zusammenhängendes Gespräch möglich, da
ständig die Männer losrennen müssen, um
wieder einen Streit zu schlichten. Das Areal selbst ist
wunderschön, und wenn es aufgeräumt ist und die
Zwinger und Ausläufe stehen, dann wäre es
für die armen Tiere ein sicherer Ort. In einem kleinen
Häuschen sind neue Fenster eingebaut worden, die Valentina
durch ihr in Chisinau abgehaltenes Benefiz-Konzert sponsern konnte.
Hier soll die Welpenstube reinkommen oder die vorläufige
Quarantäne für operierte Hunde.
Etwas
abseits stehen 3 Hütten mit Hunden an der Kette. Angeblich
sind sie aggressiv. Zwei nur zu anderen Hunden (was ich aber nicht
feststellen konnte) und einer zu Menschen (was leider stimmte). Diese
Tiere fristen ein trauriges Leben. Hier muß unbedingt was
geändert werden.
Bär
ist ein traumhafter Hund, der sich so sehr nach Menschen sehnt. Er ist
total verschmust und ein Bild von einem großen Hund.
Ebenso
der Dobimix (?). Auch er sucht die Nähe der Menschen und ist
dankbar für die kleinste Aufmerksamkeit. Es wird doch bei uns
Menschen geben, die auch einem Hund, der lieber alleine ist als im
Rudel, ein Zuhause geben. Für diese beiden werden wir ein
Zuhause suchen, sie sind bereits ins Programm mit aufgenommen.
Wir
sind den ganzen Tag in der Casa, schneiden Brot und verteilen das
mitgebrachte Fleisch in mehrere Tüten, die wir einfrieren.
Dieser Vorrat muß für 1 Woche genügen. Das
Fleisch wird mit der Brühe und Grütze gekocht, damit
es wenigstens etwas Geschmack hat. Es sind einfach zu viele Hunde im
Heim. Das Futter langt vorne und hinten nicht und auch – wie
wir es eigentlich geplant hatten – können wir im
Moment nicht, solange die Tiere nicht in Zwingern sind, die
Arbeitskräfte reduzieren, da immer mindestens eine Person als
Aufpasser fungieren muß. So können wir unsere
derzeit relativ hohen Unterhaltskosten nicht reduzieren.
Abends
lerne ich dann noch verschiedene unserer privaten Pflegestellen kennen.
Totmüde fallen wir gegen 23.00 Uhr ins Bett, um am
nächsten Morgen um 6.00 Uhr wieder aufzustehen. Wir kaufen
wieder Brot und fahren ins Heim. Olga hat heute einen Termin beim
Parlament wegen dem Heim, so daß ich mit Valentina und Galina
alleine oben bin. Heute steht u.a. Chippen und Blutabnahme von mehreren
Hunden auf dem Plan, um sie für Deutschland vorzubereiten.
Außerdem kommt die Tierärztin und holt 3 Hunde zum
Kastrieren ab, sowie die kleine zerbissene Hündin. Am
Nachmittag fahren wir ins Labor, um das Serum für das Labor in
Deutschland herstellen zu lassen, damit wir es gleich selbst mitnehmen
können. Am nächsten Vormittag wird es fertig sein.
Eigentlich sollte Valentina mich nach Hause bringen, aber da wir mit
dem Tierschutzauto unterwegs waren, mußte ich unfreiwillig
mit auf Tour. Laufend geht das Handy von Valentina. Wir fahren zu
verschiedenen Notfällen. Es ist einfach nur schrecklich. Ein
toter Hund in einem Rudel. Ein anderer Hund liegt auf dem toten Hund
drauf und knurrt jeden an, der sich nähert. Wahrscheinlich war
der tote Hund sein Partner, sein Halt. Der Tote hat es
überstanden, ich heule einfach nur wegen dem Lebenden, dessen
Trauer mich so hilflos macht. Dann steigt eine junge Frau zu uns ins
Auto. Sie hat einen angefahrenen Hund gefunden und zeigt uns den Weg.
Der nächste Schock für mich. Mitten auf dem
Fußweg liegt ein großer Hund wie schlafend. Als wir
näherkommen, hebt er seinen Kopf. Seine eine
Gesichtshälfte ist nur noch eine blutige Masse. Er steht auf
und geht langsam weg.
Valentina
holt Futter aus dem Wagen, das er frißt. Er bellt auch.
Plötzlich kommt ein ganzes Rudel hinter dem Haus vor,
größtenteils alles Colliemixe,
einschließlich 2 wunderschönen Welpen. Der verletzte
Hund läßt sich anfassen, aber nicht fangen.
Valentina muß sich ein Blasrohr für die Narkose
besorgen und wird ihn am nächsten Tag zum Tierarzt fahren. Ich
versprech ihr, einen Sponsor für die Operation zu suchen. Die
Menschen gehen an dem Tier vorbei, beachten es gar nicht. Ich bin
wieder einmal nur entsetzt. Dann fährt mich Valentina zu einer
„Tierpension“. Einfach ein paar lieblose Zwinger in
einem Industriegebiet. Hier hat sie große Hunde
untergebracht, die sie aus dem Todeshaus geholt hat. U.a. wieder einen
wunderschönen, ca. 2 Jahre alten Bernhardiner, dessen Fell
total verfilzt ist. Sie bittet mich, ihn nach Deutschland zu holen. Er
wird ins Programm aufgenommen und ich hoffe, daß er nach
Fertigstellung der Zwinger ins Heim umsiedeln kann, bis er die lange
Procedur für die Ausreise überstanden hat. Ein
wunderschönes Tier. Dann bringt sie mich zu einem Dalmatiner,
der seit ein paar Tagen alleine in einer Wohnung haust. Seine Besitzer
sind bei einem Verkehrsunfall verbrannt. In Kürze
muß er aus der Wohnung raus. Das bedeutet für ihn,
als reinrassigen Dalmatiner, als Haushund, entweder die
Straße oder das Todeshaus. Auch hier werde ich um Hilfe
gebeten. Ich kann sie doch nicht alle mitnehmen, aber er hat definitiv
auf der Straße keine Chance. Ich bitte Valentina, ihn
vorerst, bis die Zwinger stehen, ihn auch in diese Pension zu geben und
ihn die üblichen Proceduren durchlaufen zu lassen. Kaum
daheim, habe ich schon die ersten Bilder, wie sie ihn aus der Wohnung
abgeholt hat.
Ich
lerne wieder ein paar Tierschützer kennen und dann ist noch
ein Treffen in einem Cafe geplant mit jungen Leuten, die sich
für den Tierschutz engagieren wollen. Sie sind aufmerksam
geworden durch die Plakate, die überall in der Stadt von
Valentina aufgestellt wurden sowie von ihren Flyern, die sie verteilt
hat. Ich habe etwas Hoffnung, als ich die jungen Leute sehe, die sich
unserem Kampf für die Tiere anschließen wollen.