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Aktuelles

 

05.09.2010:

NOTFALL!!! Filipp verliert sein Zuhause! 

Fillip ist ein 3beiniger Rüde aus Moldawien, er ist jetzt schon sehr lange auf einer Pflegestelle in Bayern ohne dass sich jemals jemand für ihn interessiert hat . Zu Menschen ist er absolut liebenswert, total verschmust und dankbar!!! Aber mit anderen Hunden hat er leider nicht viel im Sinn, bedingt durch die schwere Zeit in Moldawien wo er aufgrund seiner Behinderung sehr gemobbt wurde von anderen Hunden!

Nun hat er auch noch das große Pech , dass ihn die Pflegestelle abgeben muß wegen privater Veränderungen!!! In spätestens 3 Wochen soll er weg!!! Wir haben keine Pflegestelle für ihn wo er erst mal Einzelhund sein kann, was das Beste für ihn wäre!  Ein wenig Hundeerfahrung wäre auch gut, da man mit ihm arbeiten müßte , damit er wieder etwas Vertrauen zu anderen Hunden bekommt. Leider kann er auch nicht zu Katzen!

Er ist kastriert und ca. 3-4 Jahre alt! Wer kann ihm helfen?????????? Sonst droht ihm das Tierheim und da würde er untergehn!!!! 

Die Pflegefamilie würde Filip auch behalten wenn sie ein Haus oder ebenerdige Wohnung im Umkreis von 20-25 km von Mainburg zur Miete finden würde. Die Familie besteht neben Filip aus Mama, 3 Kinder, Meerschweinchen und Hase.

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Kontakt:

Regina Obermeier

Tel.: 09966 / 90 21 72

Email: rugom@web.de

 



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22.08.2010:

Leider hört das Grauen nicht auf. Wir retten einen Hund und schon kommt die nächste Schreckensnachricht. Diese Hunde hat unsere Valentina diese Tage gerettet. Beethoven und noch einen Hund hat sie in einem Brunnen gefunden, irgendjemand hat sie auf diese Weise "entsorgen" wollen. Hätte Valentina sie nicht gefunden und zusammen mit einem Mann aus dem Zoo gerettet, wären die Beiden grausam verhungert. Beethoven kam in die Casa Katharina und wird dort jetzt versorgt, der andere Hund hat die Freiheit vorgezogen.

 

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Ebenso hat Valentina diesen Hund auf der Straße gefunden. Er war total ausgetrocknet. Er ist jetzt in einer Hundepension. Hoffen wir, daß er überlebt. Wir werden weiter über ihn berichten.

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15.08.2010:

Kira "Mama Portugal" ist gut in Nürnberg angekommen!
Näheres über sie in "Unsere Hunde" (in Deutschland)...

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08.08.2010:

Über unseren Notfall Cooper haben wir ja schon berichtet. Jetzt ist leider das passiert, was wir befürchtet haben: sein 2. Hinterbeinchen ist zu Hälfte „abgefallen“. Warum man diesen Hund nicht erlöst hat? Das ist leider ein ganz anderes schwieriges Thema. Tatsache ist nun aber, daß Cooper so unendlich viele Schmerzen hat aushalten müssen und nun ein Recht auf ein schönes Leben hat. Cooper ist sicher mit einem Rollwagen mobil, in Deutschland besteht evtl. auch die Möglichkeit, ihn mit einer Prothese am Hinterbein wieder einigermaßen beweglich zu machen. Was uns aber große Sorge bereitet ist, daß Cooper unbedingt vor dem Winter aus dem Heim raus muß, seine Ausreisevorbereitungen laufen bereits. Wenn er ständig mit seinem Hinterteil im Schnee oder Matsch sitzen muß, wird er viele Blasenprobleme etc. bekommen und wir denken, dieser Hund hat nun schon genug mitgemacht. Cooper ist eine Seele von einem Hund. Man hat den Eindruck, er lacht immer. Er hat alle – sicherlich sehr schmerzhaften – Behandlungen klaglos über sich ergehen lassen und hat auch jetzt noch so viel Lebensfreude. Dies ist einfach bewundernswert. Von ihm können wir Menschen viel lernen. Was wir nun dringend suchen, ist eine erfahrende Pflegestelle oder Familie, die bereit ist, mit Cooper diesen langen Weg zu gehen. Sein neues Zuhause sollte auf jeden Fall ebenerdig und mit direktem Gartenzugang sein. Selbstverständlich freuen wir uns auch über eine finanzielle Unterstützung für einen Rollwagen oder eine Prothese für Cooper, aber ein Platz für ihn wäre uns jetzt erst einmal das wichtigste. Kann der kleine tapfere Mann Ihr Herz erobern? Unseres hat er schon lange!!!!!

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24.07.2010:

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Conny (m)

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Hallo,

mein Name ist Conny. Als ich vor vier Monaten nach Deutschland kam, hatte ich keinen guten Start.

Beim Umsetzen in die Pflegestelle rannte ich weg und war drei Wochen im Würzburger Raum unterwegs.

Die Pflegerinnen in der Tierklinik wo ich nach meinem Ausflug einzog, kümmerten sich rührend um mich und nach kurzer Zeit  begann ich wieder Vertrauen zu fassen. Man suchte für mich einen Platz, wo ich nach der Eingewöhnung auch bleiben kann. Doch auch da bekam ich wieder große Ängste und lief weg.

Jetzt lebe ich wieder in der Tierklinik und die Tiernothilfe Moldawien sucht verzweifelt einen Menschen, der sich meiner annimmt.

Wo ist der Mensch, der mir zeigt, dass Menschen Vertrauen verdienen, der mir Zeit läßt auf ihn zu zu gehen und der Geduld und Zeit für mich aufbringt, um mit mir zusammen zuwachsen?

Wo ist der Mensch, dem ich bewiesen kann, was für ein toller Hund ich bin, mit dem ich schmusen und spielen und lange Spaziergänge machen kann?

Wo ist der Mensch, der mich abholt und zu mir sagt:"Komm Conny, wir gehen nach Hause???"

Wir suchen für Conny nun dringend einen Endplatz.Er ist ca. 4 Jahre alt, geimpft, gechipt und bereits kastriert. Dieser Hund braucht Menschen, die Erfahrung mit Angsthunden haben und sich Zeit lassen und nicht zuviel auf einmal erreichen möchten. Man darf ihn die ersten Tage nicht aus den Augen lassen, da er dazu neigt wegzulaufen. Wenn er aber Vertrauen gefasst hat, zeigt er sich sehr anhänglich und verschmust, ist stubenrein und leinenführig. Er ist kein Angstbeisser!!! Ein souveräner Ersthund würde die Arbeit mit ihm sicherlich erleichtern.

Bitte, nehmen Sie sich ein Herz und geben Sie diesem tollen Hund eine Chance aus eine schöne Zukunft.

Sie werden es nicht bereuen, da Conny sicherlich jede Mühe wert ist und es Ihnen mit großer Anhänglicheit danken wird.







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Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei Frau Lisa Wurscher (Traumhund), die uns für unsere behinderten Hunde orthopädische Betten spendiert hat.

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18.07.2010:

Kaum ist unser Webmaster aus dem Urlaub zurück, gibt es – neben den glücklichen Vermittlungen – leider auch nicht so tolle Sachen zu berichten.

 

Da ist zum Beispiel wieder das Problem mit dem Wasser in Casa Katharina. Die  Erde ist durch die anhaltende Hitze total ausgetrocknet. Trotzdem kam es immer wieder zu heftigen Regenfällen, das viele Wasser konnte nicht von der Erde aufgenommen werden und setzte wieder viele Teile des Heimes unter Wasser. Hier muß unbedingt noch einges gemacht werden, Drainagen oder Abläufe gebaut werden.

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Dann bitten wir Sie hier um dringende Hilfe und Unterstützung für Mama: Mama ist nur ein Bild des Jammers. Sie war trächtig und in diesem furchtbaren Zustand in einer Tötung in Portugal. Durch einen Hilferuf, der durchs Netz ging, wurden wir aufmerksam, daß die Tötung geschlossen wird und alle Hunde, die bis dahin nicht irgendwo anders untergebracht werden, werden zum Stichtag getötet. Eine Deutsche engagiert sich sehr für die Hunde dort, aber sie kämpft ziemlich alleine. Die meisten Hunde sind inzwischen gesichert. Nur für Mama sieht es nicht so gut aus. Mama hat ihre Babies inzwischen tot geboren. Wahrscheinlich hat sie Leishmaniose, ihr Blut wird gerade in einem Labor in Deutschland untersucht. Außerdem hat sie wohl einen alten Bruch in der Hüfte. In der Regel ist die Leishmaniose gut behandelbar (Allupurinal, ca. 8,- € im Monat), leider gibt es auch Fälle, wo das Medikament nicht greift, was aber selten ist. Gerne informieren wir Sie mehr über Leishmaniose. Da Mama in Portugal keine Überlebenschancen hat, würden wir dieser sanften Hündin, die schon so viel Schlimmes in ihrem Leben mitmachen mußte, gerne helfen.  Wir suchen dringend einen Pflege- oder Endplatz für sie, Menschen, die sich nicht scheuen, einem kranken Hund wieder Lebensfreude zu geben. Schauen Sie in das Gesicht dieser Hündin und Sie werden wissen, daß dieser Hund Ihnen dankbar und treu bis an sein Lebensende sein wird.

Nähere Infos über Mama werden wir in den nächsten Tagen bekommen und auf unserer Seite unter „Hunde – ausreisebereit“ stellen.

Bitte helfen Sie uns dieser lieben Hündin zu helfen, sie hat es so sehr verdient!!!!!!

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30.06.2010:

Welpenschwemme – aber auch eine positive Entwicklung:

 

In den letzten Wochen sind wieder viele viele kleine Würmchen ungewollt in Moldawien (wie auch in vielen anderen Ländern) auf die Welt gekommen, um das Elend der Straßentiere leben zu müssen. 3 Mamas mit ihren Babies wollen wir Ihnen hier kurz vorstellen:

 

Hope kennen Sie ja bereits. Sie haben wir mit ihren 7 gerade geborenen Kindern direkt aus dem Todeshaus rausgeholt. Hope hat sich gut erholt, leider sind nur 4 Babies am Leben geblieben. Das Positive: unsere Valentina wurde verständigt, daß Hope im Todeshaus ist und wir sie rausholen können.

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Das Positive bei unserer Vera, die auch seit ca. 2 Wochen in der CASA KATHARINA ist, ist, daß das Todesauto – bevor es ins Todeshaus fuhr – zu uns in die Casa kam und Natasha Vera mit ihren 5 Welpen rausholen konnte. Das Schlimme daran war, daß das Auto bereits voll mit toten Hunden war. Warum oder wie diese Tiere sterben mußten, wissen wir leider nicht. Natasha ist in das Auto geklettert und hat Vera und ihre Babies über die toten Hunde ins Freie getragen und somit zumindest das Leben dieser kleinen Familie gerettet.

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Und hier ist unser aktueller Neuzugang (noch ohne Namen): Mamacita mit 7 Welpen. Valentina wurde gestern vom Vizepremier angerufen, daß sie schnell die Hunde holen soll (oft wird bei der Stadtverwaltung angerufen, daß da Hunde sind und sie sollen gefälligst abgeholt werden. Dann muß die Verwaltung reagieren, die Hunde fangen und ins Todeshaus bringen). Es ist also zumindest von der Verwaltung her ein großer Schritt nach vorne, daß sie uns wahrnehmen! Valentina hat natürlich sofort reagiert und die Mama mit Babies aus ihrem Versteck in die Casa gebracht. Nur gut, daß die Hunde in der Regel in keinster Weise aggressiv sind. Wir freuen uns, daß es nun auch Mamacita geschafft hat in Sicherheit zu kommen und hoffen, daß wenigstens ein Baby am Leben bleibt.

 

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20.06.2010:

Letzte Woche ging unser Peter auf große Fahrt: Vollbepackt mit lauter nützlichen Sachen für unser Heim. Vielen Dank an die fleißigen Spender!!!

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Auch 13 Fellnasen kamen sicher in Deutschland an!
Siehe Unsere Hunde





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Für den Bericht von unserem Sommerfest
klicken Sie auf den nachfolgenden Link...

Sommerfest 2010


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30.05.2010:

Kleiner Notfall Sharik im Glück: für unseren kleinen Notfall Sharik hat sich ein Traum erfüllt. Er darf bei seiner geliebten Pflegemama Yana in Moldawien bleiben. Wir sind sehr froh darüber, denn er hatte zu Yana absolutes Vertrauen aufgebaut und sicher wäre es auch für uns in Deutschland schwer geworden, einen geeigneten Platz für ihn zu finden. Sein neuer, für ihn passender Rollwagen ist "in Arbeit", den bekommt er selbstverständlich von uns geschickt und auch mit Futter werden wir Yana weiter unterstützen. Wir bedanken uns bei allen Spendern sehr herzlich und werden wieder über Sharik und seinen neuen Wagen berichten, sobald dieser in Moldawien angekommen ist!

Wir möchten Sie auch noch an unser Sommerfest am 12.06. erinnern.

Wir würden uns sehr auf Ihren Besuch freuen!

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23.05.2010:

WIR BRAUCHEN DRINGEND NEUE PFLEGESTELLEN!

Einige unserer Hunde durften auf ihren Pflegestellen bleiben. Für die Hunde freuen wir uns selbstverständlich, aber leider fallen uns dafür Plätze weg, um neue Hunde zu holen. Pflegestellen sind unheimlich wichtig und deshalb wären wir sehr froh, wenn Sie sich vorstellen könnten, einem Hund aus Moldawien den Start in ein schönes Hundeleben zu ermöglichen.

Und dann möchten wir uns heute noch einmal ganz besonders bei Christine Raif und Gertraud Brandt bedanken, die beide anstatt Geburtstagsgeschenke sich Geld für uns gewünscht haben. Ebenso bei Frau Deichmann für die großzügige Spende. Auch "Stimme der Tiere e. V." hat uns 1.000,- EUR für Futter zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank!!! Ihr seid Spitze!!!

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16.05.2010:

Endlich zeigen sich die ersten Auswirkungen der Proteste: Die Stadt Chisinau plant das erste staatliche Tierheim! Die Pläne wurden uns bei den Gesprächen vorgestellt. Es ist sehr großzügig geplant. Wir sind nicht ganz sicher ob das nicht wieder eine Hinhaltetechnik ist, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Stadt ja bereit ist, etwas zu tun. Als Reaktion auf die Anzeige von Alga (siehe Aktuelles vom 09.05.2010) hat die Stadtverwaltung nun die Pläne des Tierheims im Fernsehen vorgestellt. Es soll erst mal für 1.000 Tiere geplant werden, aber auf 1.500 – 2.000 Tiere erweiterbar sein. Ob man bei dieser Größe von einer artgerechten Unterbringung reden kann, macht uns Sorgen.

Grundsätzlich begrüßen wir natürlich den Bau dieses Heimes. Wir haben das Areal bereits besichtigt und auch die Pläne gesehen, die zumindest schon einmal gut aussehen.

Hoffen wir für die Tier das Beste!!!

Klicken Sie hier zum Video...

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09.05.2010:

Hier können Sie den aktuellen Reisebericht aus Moldawien lesen:

Reisebericht April 2010

Diese Woche gab es wieder eine Pressekonferenz mit Valentina, Sabina und unserem Rechtsanwalt Ion Dron, in der sie bekannt gaben, dass Sie gegen die Stadtverwaltung eine Strafanzeige wegen der grausamen Tötungen der Tiere gestellt haben, die bereits beim Justizamt eingegangen ist.

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04.04.2010:

Am 28.03.2010 fuhr unser Peter mal wieder voll beladen mit vielen Sachspenden Richtung Moldawien. Auf dem Rückweg konnten wieder elf Fellnasen in eine glückliche Zukunft blicken. 

Unser Notfall Sharik benötigt dringend einen Rollwagen, da der vorhandene viel zu groß ist. Wir wären dankbar, wenn Sie uns hier wieder unterstützen würden.

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28.03.2010:

Heute war unser Verein wieder mit Infostand bei einer Hundeausstellung in Schwanstetten vertreten. Vielen Dank an Steffi, Andrea M. und Claudia, die alles organisiert haben. Besonders gefreut hat uns der Besuch einiger unserer Pflegefamilien mit ihren Schützlingen sowie einige unserer Ehemaligen.

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21.03.2010:

 

Und wieder gibt es traurige Nachrichten: Das Töten geht weiter!

Der Bürgermeister hat wieder eine große Vergiftungsaktion (Rattengift) angeordnet. Ein Video davon können Sie unter folgender Adresse auf Youtube ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=byqaBvav-y4

Auch einen neuen Notfall gibt es: Scharik! Er lag wohl seit ca. 4 Wochen in diesem Zustand an einer Bushaltestelle (irgendwer muss ihn mit Wasser und Futter notdürftig versorgt haben). Eine junge Frau hat sich dann seiner angenommen. Vorerst kann er bei ihr bleiben. All zu viel können wir noch nicht über ihn sagen, aber seine Augen drücken so viel aus. Wahrscheinlich ist Scharik hinten gelähmt. Wir haben vor einiger Zeit einen Rollwagen nach Moldawien gebracht. Es wird versucht, Scharik damit mobil zu machen.

 

 

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Wir haben von einem netten Herren aus Moldawien ein tolles Auto für Casa Katharina geschenkt bekommen. Damit sind wir endlich im Heim mobil. Vielen, vielen Dank an diesen großzügigen Spender.

 

 

Wir würden uns wieder sehr über Trockenfutterspenden freuen!

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07.03.2010

Heute waren fleißige Helfer von uns (Steffi und Regina) mit einem Infostand bei einer internationalen Hundeausstellung in Regensburg vertreten. Frau Köstenbach war mit ihrem Pflegling Aika auch vor Ort. Die Ausstellung war gut besucht und auch unser Stand wurde gut frequentiert.

Danke an alle Beteiligten, die geholfen haben, unser Tierheim der Öffentlichkeit bekannt zu machen.


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03.03.2010:

Unter nachfolgendem Link finden Sie einen bebilderten Reisebericht 
von Anja Trenkler:

Bericht Moldawien

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25.02.2010:

Gestern ist unser Cosmo über die Regenbogenbrücke gegangen. Er wollte nichts mehr fressen und die Schmerzmittel haben nicht mehr gewirkt. Er durfte sanft in den Armen von Juli einschlafen.

Lieber Cosmo, wir alle hätten Dir so gerne eine längere Zeit bei Deiner neuen Familie gegönnt. Aber wir sind trotzdem dankbar und froh, dass Du überhaupt dieses Glück erleben durftest. Mach' es gut, dort, wo du jetzt bist.

Liebe Juli, Dir und Deiner Familie möchten wir von Herzen danken, für die liebevolle Pflege und Geduld für unseren kleinen Cosmo. Durch Dich durfte er - wenn auch für eine viel zu kurze Zeit - erfahren, was es heißt ein geliebter Hund zu sein!

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21.02.2010:

Leider hören die schlechten Nachrichten aus Moldawien nicht auf!

Das Klima hat sich in Chisinau geändert. Natürlich zum Glück. Aber durch den extrem langen und harten Winter mit sehr sehr viel Schnee und der jetzt beginnenden Schneeschmelze steht unsere Casa Katharina unter Wasser und mittendrin unsere Hunde. Wir haben unseren Serghei gebeten, sich einen Arbeiter mit Bagger zu holen, der sofort einen Kanal ziehen kann, damit das Wasser abläuft. Aber bis die Tiere trockenen Boden unter den Füßen haben, wird noch eine ganze Zeit vergehen. Wir hoffen, dass alle Tiere es überstehen, vor allem auch ohne größere Erkrankungen. Anhand dieses Unglücks, das sich ja wahrscheinlich jährlich wiederholt, sehen wir, wie  viel wir noch in der Casa machen müssen.

 

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Hier nun der Brief von Brigitte Bardot und seine Übersetzung. Wie wir inzwischen erfahren haben, haben sich auch andere größere Tierschutzorganisationen mit Beschwerden an das Bürgermeisteramt in Chisinau gewendet. Im Internet läuft eine Petition. Dies alles ist sicherlich neu, denn bisher hat sich im Ausland - außer den paar Tierschützern - keiner um dieses politisch instabile Land und seine armen Tiere gekümmert. Endlich schaut die Welt auf dieses Problem und seine grausamen Bewältigungsmethoden seitens der Regierung.

 

Offener Brief an den Bürgermeister von Chisinau


 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,


ich bin soeben darüber informiert worden, dass Sie scheinbar entschieden haben alle Streunerhunde in Ihrer Stadt „niedermetzeln“ zu lassen und ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie derartige Taten finanzieren können!

Ich möchte Sie bitten diese abscheuliche Nachricht schnellstens zu dementieren: Diese Nachricht, die Ihren Namen für immer und ewig mit einem himmelschreienden Blutbad verbindet, das völlig in Widerspruch zu Ihrer Aufgabe steht, da Ihnen aufgetragen ist für jegliche in Ihrer Stadt auftretenden Probleme humane Lösungen zu finden und die Einhaltung dieser zu schützen.

Ich erwarte daher von Ihnen eine zusichernde Antwort, die wir mittels meiner Stiftung verbreiten können, um so die Protestwelle und das Empören angesichts dieses inakzeptabel grausamen Projektes wieder beschwichtigen zu können.

 

Brigitte Bardot

 

Wie wir inzwischen erfahren haben, hat sich die Tierschutzorganisation PETA und auch der franz. Schauspieler Alain Delon mit Protestbriefen an die moldawische Regierung gewandt. 

Wir würden uns freuen wenn Sie die Petition unterschreiben und großzügig weiterleiten:

http://www.thepetitionsite.com/2/stop-massacre-of-strays-in-moldova

...

Am 17.02. war unsere Valentina auch wieder auf einer Pressekonferenz mit einer der Vorsitzenden der National-Liberalen Partei Vitalia Pavlicenko, die sich für den Tierschutz einsetzt und knallhart gegen die Regierung gesprochen hat. Auf dieser Konferenz wurde die regierende Allianz darauf hingewiesen, davon abzusehen, den derzeitigen Bürgermeister und seine brutalen Methoden zur Beseitigung der Straßentiere zu unterstützen, wenn sie in die EU wollen. Vielmehr sollen humane Problemlösungen mit z.B. Kastrationen gesucht und die Tiere unter Schutz gestellt werden. Valentina: „Trotz der jährlichen Geldzuwendungen aus dem kommunalen Haushalt um das Streunerproblem zu lösen, werden die Straßentiere grausam getötet. Sie werden nicht sterilisiert und bekommen auch nicht die 10 Tage, damit sie entweder von ihren Besitzern abgeholt oder adoptiert werden können und nach Ablauf der Zeit werden sie auch nicht in spezielle Unterkünfte untergebracht, wie vom Bürgermeister Chirtoaca behauptet wird“.  Valentina bat den Bürgermeister um eine moderne Unterkunft für die streunenden Hunde und um die Sterilisation. Außerdem verlangte sie, daß der verantwortliche Direktor der zuständigen Behörde für die „Einsammlung“ der Straßentiere von der „Vernichtung“ Abstand nimmt.

 

Wir sind sehr froh, in Valentina eine so couragierte und beherzte Frau an unserer Seite in Moldawien zu haben, die kein Blatt vor den Mund nimmt und jeden Tag auf den Straßen Chisinaus für die Tiere kämpft.   Denn nur gemeinsam können wir was erreichen.

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14.02.2010:

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Leider gibt es wieder traurige Nachrichten aus Chisinau. Ich denke, hier sprechen die Bilder für sich. Bild 1 zeigt das völlig überfüllte Todeshaus, Bild 2 nur einen Tag später.

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Hier ist jeder Kommentar überflüssig. Ich möchte nur noch weinen. Schauen Sie in die Gesichter der Hunde, soviel Leid, Elend und Hoffnungslosigkeit. Ich kann nur hoffen, daß der Tod für sie alle schnell kam und nicht noch stundenlanges Leid nach sich zog. Lediglich diese 7 Welpen konnten befreit werden und befinden sich nun in Sicherheit, alle anderen hatten keine Chance.

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Der Bürgermeister hat wieder eine großangelegte Tötung angeordnet und deshalb ist auch dieses Bild mitten in der Stadt keine Seltenheit.

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Unsere Arbeit wird in diesem Land nicht unterstützt, im Gegenteil. Wir hatten es geschafft, daß 4 Pfoten zu einer großen Kastrationsaktion nach Chisinau kam. Durch die politischen Unruhen und das Nichteinhalten der Versprechen seitens der Regierung (z.B. kein weiteres Töten der Straßentiere) zog 4 Pfoten nach kurzer Zeit wieder ab. Solange von der Regierung Moldawiens kein „Wink“ kommt, daß sie bereit ist, mit 4 Pfoten zu arbeiten, werden sie auch nicht wieder mit der Arbeit weitermachen. Angesichts dieser Bilder werden wir oft sehr mutlos und möchten am liebsten aufgeben, weil wir denken, es macht einfach keinen Sinn.  Aber dann sehen wir die Bilder der Hunde, die durch dieses Projekt, durch Menschen wie Sie, die uns finanziell und moralisch unterstützen, die uns tatkräftig helfen durch Spenden sammeln, Fahrketten bilden, Vor- und Nachkontrollen machen, Pflegefamilie oder Adoptanten sind und das ganze Team, das ständig im Einsatz ist, es geschafft haben und endlich in Sicherheit sind und fassen wieder Mut, denn jedes einzelne Tier ist alles wert. Gerade wenn wir sehen, in welch schlechtem Zustand die Tiere meist ankommen, dreckig, teils krank und verletzt, ängstlich etc. und wie schnell sie sich zu tollen Hunden entwickeln, das ist so klasse. Deswegen möchten wir uns auch wieder einmal ganz herzlich besonders bei unseren Pflegefamilien bedanken, die viel Verständnis für diese Tiere aufbringen und ihnen viel zeigen und lernen, bevor sie in ihre neuen Familien einziehen. Diese Arbeit ist nicht immer einfach, aber jeder kleine Erfolg macht Stolz und die Gewissheit, dieses Tier diesem gewaltsamen Tod in seiner „Heimat“ entrissen zu haben. Es sind leider nur wenige Tiere, die wir retten können, aber wir werden nicht aufgeben und auch nicht die Hoffnung verlieren, vielleicht doch noch eines Tages die Menschen dort zum Umdenken bewegen zu können, was für wundervolle Wesen sie so schändlich behandeln. Moldawien will in die EU, da sollte ein Tierschutzgesetz und dessen Einhaltung eine zwingende Vorschrift sein! Und wir werden das beobachten – auch wenn wir nur ein kleiner Verein sind und vielleicht nicht für „voll“ genommen werden – und anprangern, sollte dies nicht so sein, und wenn wir dafür bis zur EU-Kommission müssen. Vielleicht schaffen wir es irgendwann, die „Nekropole“ (Tötungsstation) in ein Tierheim umzuwandeln und somit mehr Tieren Hoffnung und Sicherheit geben zu können und dort auch viel kastrieren zu können, um die unkontrollierte Vermehrung zu stoppen.

Ich hoffe, Sie Alle helfen uns weiterhin durch Ihre Unterstützung jeder Art, 

diesem Ziel näher zu kommen. 

Ganz aktuelle , schlimme Bilder aus dem Todeshaus können Sie unter Grausam sehen. 

Wie wir noch soeben erfahren haben, gibt es aber auch eine positive Nachricht: Eine Gruppe junger Leute hat sich nachts ins Todeshaus geschlichen und Tötungen gefilmt und dies veröffentlicht, woraufhin Brigitte Bardot auf das Drama aufmerksam wurde und einen offenen Brief an den Bürgermeister geschrieben hat. Wir werden versuchen, Auszüge dieses Briefes hier bald zu veröffentlichen. Es ist ganz wichtig, dass die Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht wird.

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07.02.2010:

Letzte Woche fuhr unser guter Peter wieder voll bepackt mit vielen tollen Spenden nach Moldawien. Zehn Hunde konnten mit ihm die Rückreise antreten (siehe "Unsere Hunde")

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31.01.2010:

Cosmo geht es im Moment wieder etwas besser und er hat sich heute im Schnee gewälzt, als würde er sich darüber freuen. Es ist erstaunlich, was er für ein Kämpfer ist, er rappelt sich immer wieder hoch und will leben! wir haben heute darüber gesprochen, warum noch keiner Beinprothesen für Hunde erfunden hat. es ist so traurig, wenn man sieht, was er für eine Lebensstärke hat und ich hoffe, dass die Frühlingssonne ihm auch bald wieder mehr Kraft schenkt. Ich weiß, dass es, medizinisch gesehen, das Beste wäre ihn einschläfern zu lassen, aber ich weigere mich dagegen, solange er noch Freude zeigt und seine kleinen langsamen Gartenrunden machen kann. Er hat so viel erleben müssen und jetzt soll er seine Chance auch bekommen und nutzen dürfen! Mit den Medikamenten können wir ihm wenigstens die Schmerzen erträglich machen. Wenn er in seinem Körbchen liegt und wir ihn Abends noch zudecken, kann man die Dankbarkeit richtig spüren. Wenn er seinen Kopf auf meine Hand Legt, merkt man, wie viel Vertrauen er uns schenkt! Er ist einfach ein Traumhund und ich kann jedem Hundebesitzer nur wünschen, einmal im Leben diese Erfahrungen gemacht zu haben!!!

Wenn wir in der Klinik wo ich gelernt habe ein Tier einschläfern mussten, war es schlimm, aber am meisten taten mir die Tiere leid, die keine trauernde Familie neben sich hatten, die vielen wilden Katzen, die Namenlos einfach vergessen zur "Entsorgung" abgeholt wurden!

Cosmo wird nie zu diesen Namenlosen Tieren gehören, Ihr habt ihn gerettet, ihm einen Namen gegeben, eine Chance auf leben und wie haben ihm ein Zu hause und eine Familie gegeben, die immer an seiner Seite sein wird, auch wenn der letzte Weg mit im ganz besonders schwer werden wird, er wird ihn nicht alleine gehen! Wir werden um ihn weinen und alle, die ihn kennen lernen durften werden ihn in ihren Gedanken weiter leben lassen!!! Und er wird nicht "entsorgt"! Er hat sich später sein Würdevolles Grab in SEINEM Garten verdient! Das ist das mindeste, was wir ihm zurück geben können!

Liebe Grüße an das ganze Team, Juli und Familie

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31.01.2010:

Heute möchte ich Ihnen noch eine kurze Geschichte erzählen:

Meine Mutter geht jeden Tag mit ihren Hunden früh über Felder spazieren. Heute brachte sie eine Krähe mit, die festgefroren war. Dieses Tier wurde gerettet, aber vielen anderen Tieren wird es in diesem Winter auch passieren und diese werden nicht so viel Glück haben. Da uns alle Tiere sehr am Herzen liegen, möchte ich Sie bitten, die Augen offen zu halten, falls ein Tier Ihre Hilfe braucht!!!

Wir möchten uns dieses Mal ganz besonders bei Frau Annick Wilwertz bedanken und würden uns freuen, wenn sie sich bei uns melden würde.

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24.01.2010:

Möchten Sie Ihrem Liebling etwas Gutes tun? Dann schauen Sie doch mal herein:

www.paulundpaulina.de

- Naturkauartikel, rein luftgetrocknet, ohne künstliche Zusatzstoffe, auch für Allergiker geeignet

- fast alle Produkte werden in einem kleinen niederbayerischen Betrieb hergestellt, der schon seit 30 Jahren für beste Qualität steht

- das Schlachtvieh stammt aus Bayern, um kurze Transportwege zu gewährleisten

- persönliche Überwachung der Qualität durch die Nähe zum Produktionsbetrieb Und das Beste daran: alle Mitglieder von Tierschutzvereinen erhalten einen  Rabatt bei jedem Einkauf und mit einer schönen Geschenkidee können Sie die Hunde in Casa Katharina unterstützen.

Herzlich Willkommen! 

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Wir möchten uns heute einmal bei ein paar besonderen Spendern ganz herzlich bedanken: 

Patricia Jousse und Ilse Berner, die unseren Hallenbau großzügig unterstützen. 

Frau Gebhart, die eine geniale Spendendosen-Aktion zustande gebracht hat,  Frau Deichmann und Frau Wittemann!

...und natürlich all unseren anderen Spendern für Ihre tolle Hilfe!!!

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13.01.2010:

Kaum hat das neue Jahr angefangen, gehen auch die Brutalitäten an den Tieren weiter. Es erreichte uns ein Hilferuf aus Chisinau. Dieser kleine Hund (nähere Daten erfahren wir erst) wurde mit schlimmen Verletzungen am Hinterbein uncden. Ob die Verletzungen von einem Unfall oder Quälereien stammen, kann uns die kleine Maus nicht sagen. Was uns aber immer wieder verwundert, ist das Vertrauen, das uns diese geschunden Wesen trotzdem noch entgegenbringen. Sonia ist noch immer zutraulich und ganz lieb und zärtlich. Die junge Frau, die uns den Hilferuf schickte, brachte sie gleich zu einer Tierärztin.

Wir haben sofort angeboten, Sonia zu übernehmen und sie ins Ausreiseprogramm mit aufzunehmen. Wir hoffen, daß die junge Frau den Hund solange bei sich aufnimmt, bis er ausreisebereit ist und einen Pflege- oder Endplatz in Deutschland gefunden hat. Da dies bekanntermaßen ja immer etwas dauert, verlieren leider viele Menschen die „Lust“ am Tier und setzen sie kurzerhand wieder aus. Wir haben zugesagt, die Kosten für die Behandlung und Unterkunft von Sonia zu übernehmen.

Für Sonia wären wir sehr froh, wenn sich Menschen finden würden, die eine Patenschaft für sie übernehmen und uns so bei der Versorgung helfen.

Wir sehen es schon als wichtigen Schritt an, daß die junge Frau nicht achtlos an Sonia vorüberging und sie im Schnee erfrieren ließ. Deswegen war es für uns auch wichtig, Hilfe anzubieten, um zu zeigen, daß wir für jedes Tier kämpfen.

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Auch müssen wir gleich wieder um Ihre weitere Unterstützung für Casa Katharina bitten. Einer unserer großen „Gönner“ kann uns aus privaten Gründen eine ganze Zeit lang nicht mehr unterstützen, weshalb auf unseren Verein noch mehr Kosten zukommen, als bisher. Wir müssen diese Zeit überbrücken, können wir doch nicht die Hunde in Casa Katharina ohne Futter, ärztliche Versorgung und Pfleger im Stich lassen.

 

Und noch einmal eine Bitte in eigener Sache: Einige großzügige Spender baten um eine Spendenquittung, leider haben Sie teilweise keine Adresse auf den Überweisungsträger geschrieben, so daß wir dieser Bitte nicht nachkommen können. Sollten Sie bis spätestens Mitte Februar keine Spendenquittung erhalten haben, so haben wir leider keine Anschrift von Ihnen. In diesem Fall bitten wir um eine kurze Mitteilung an die Vereinsemailadresse: andrea01@online.de

Vielen Dank

30.12.2009:

Der erste  Schritt für die Hallle ist  getan: die Wände und das Dach halten viel  von der Kälte und dem Wind ab. Es werden jetzt noch neue Hundehütten gebaut und dann  haben es die Hunde schon ganz angenehm.  Die Kamine in den Häusern werden auch mit Freuden angenommen. Wir danken allen sehr, die uns bei diesen Vorhaben unterstützen. Und im Frühjahr wird weitergebaut!!!!

             






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20.12.2009:

Der Winter hat Moldawien fest im Griff...

Leider musste aufgrund der schlechten Witterung der Bau an der Halle zur Zeit eingestellt werden. Leider reichen die beheizbaren Räume nicht für alle Hunde. Auch die Tiere auf den Straßen leiden unter der schlimmen Kälte und die Tötungen sind schlimmer und brutaler als je zuvor. Die Bilder möchten wir Ihnen hier ersparen...

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13.12.2009:

Heute müssen wir Ihnen wieder einmal die grausame Realität in Moldawien vor Augen führen. Denn – entgegen der vielfachen Meinung, dass in den Tötungsstationen in Europa keine gesunden Hunde getötet werden – ist das Todeshaus voller denn je. Hier sehen Sie ein aktuelles Video aus dem Todeshaus sowie ein Video, wie verzweifelte Hundebesitzer dort nach ihren eigenen Hunden suchen, denn auch vor Privathunden machen die Tierfänger nicht Halt. An diesem Tag waren alleine 17 Privatmenschen da, um nach ihrem Haustier zu suchen. Sie alle waren bereit, gemeinsam mit dem Verein in Moldawien eine Anzeige gegen das Bürgermeisteramt einzureichen. Es gibt zwar kein Tierschutzgesetz in Moldawien, wohl aber ist es verboten, ein Tier ohne offensichtlichen Grund zu töten. Ein Rechtsanwalt ist bereits eingeschaltet worden. Das Video mit der Grube voller toter Hunde wollen wir Ihnen hier ersparen, zumal es auch als Beweis für die Klage verwendet werden wird.



Liebe Katzenfreunde,

wir brauchen Eure Hilfe. Jedes Jahr sehen wir uns mit dem Katzenelend hier in Deutschland konfrontiert und möchten gerne helfen. Unsere Edith und Angelika betreuen eine Katzenkolonie in Nürnberg und Désirée findet jeden Sommer die übrig gebliebenen Bauernhofkatzen vor ihrer Haustür in erbärmlichen Zustand.

Wir suchen daher bitte Pflegestellen, die sich gern um eine Katze kümmern möchten, so dass wir für das nächste Jahr gerüstet sind. Wir brauchen Familien, die zahmen Katzen ein vorübergehendes Zuhause geben können und Familien, die Wildkatzen einen Unterschlupf bieten, z.Bsp. in Stallungen oder Nebengebäuden.

Die Tiere werden durch uns selbstverständlich kastiert, hierzu sind wir auch auf Spenden angewiesen.

Bisher haben wir immer privat versucht, die Katzenschwemme in den Griff zu bekommen, aber das klappt nicht mehr ohne Ihre Hilfe.

Das Elend der Katzen in Deutschland ist vergleichbar mit den Straßenhunden in Moldawien und wir möchten hier nicht wegschauen. 

Wer uns mit einem Pflegeplatz oder auch Futterspenden unterstützen möchte,

ist herzlich willkommen.

Vielen herzlichen Dank!

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06.12.2009:

Als erstes möchten wir durch unsere Abricosa (jetzt Sunny) einen herzlichen Nikolausgruß und eine besinnliche Adventszeit an alle richten.

 

 

Endlich ist unsere „Heizung“ fertig und somit wird der Winter für Mensch und Tier in Casa Katharina um vieles leichter werden. Wir sind sehr glücklich darüber. Über einen gemauerten Kamin, der mit Holz oder Kohle beheizt werden kann, wird durch ein Rohrleitsystem der OP und auch der „Aufwachraum“ beheizt. Einfach, aber effetiv und wir sind nicht mehr auf die teueren Stromradiatoren angewiesen, die eh nie genügt haben. Wieder ein weiterer wichtiger Schritt für unsere Schützlinge in Casa Katharina, der durch die Spenden auf unserer Veranstaltung zum Welttierschutztag finanziert wurde.

 

 

Auch wurde mit der Umrandung zu unserer Halle angefangen. Mehr kann vor dem Winter leider nicht mehr gemacht werden, aber das neue große Dach und die Seitenmauern werden viel Wind und Nässe abhalten und so den Winter für die Fellnasen in diesem Bereich erträglicher machen. Da dann im Frühjahr, wenn der Hallenbau richtig begonnen wird, hohe Kosten auf uns zukommen, wären wir für Ihre Unterstützung sehr dankbar.

 

 

Und noch etwas freut uns: Trotz massiver Probleme konnten wir wieder viele Sachspenden in die Casa Katharina bringen und viele Hunde konnten den Weg in die Sicherheit antreten und können diesen Winter in Sicherheit verbringen. Hier ein herzliches Dankeschön an alle Spender, neue Familien und Pflegestellen, ohne die das nicht möglich wäre.

 

Leider sind wir bei der Vergabe der Goldenen Pfote von TASSO nicht unter die Gewinner gekommen. Wir möchten uns aber bei allen ganz herzlich bedanken, die für uns gestimmt und uns die Daumen gedrückt haben. Aber wir werden es nächstes Jahr wieder versuchen!!!!!!

 

Dann möchten wir noch einmal auf unseren „Shop“ aufmerksam machen. Unsere Ines hat sich handwerklich selbst übertroffen und wunderschönen Baumbehang aus Ton hergestellt sowie Schlüsselbretter und Schlüsselanhänger aus Holz – alles in Handarbeit. Ines ganz herzlichen Dank. Wir würden uns freuen, wenn Ihnen die nützlichen Dinge gefallen, gerade wenn Sie noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk für einen Tierfreund benötigen.

 

Und noch ein Punkt in eigener Sache: viele Spender hätten gerne eine Spendenquittung, was wir ja auch gerne machen. Aber leider fehlen uns viele Adressen, die z.B. auf den Bankauszügen nicht vermerkt sind. Sollten Sie bis Ende Januar keine Spendenbescheinigung haben und diese benötigen (bei Überweisungen unter 100,- können Sie den abgestempelten Überweisungsträger der Bank der Steuererklärung beilegen), so teilen Sie uns doch bitte Ihre Anschrift mit. Herzlichen Dank.

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30.11.2009:

Gestern fand in Chisinau eine große, internationale Rassehunde-Ausstellung statt. Eigentlich ein Hohn für eine Stadt, in der täglich Hunde auf brutalste Art und Weise getötet werden. Trotzdem verzeichnen wir es als Erfolg, dass unsere moldawischen Tierschützer mit einem Informationsstand bei dieser Ausstellung vertreten waren. Sie wurden von den Organisatoren dazu eingeladen und konnten viel über unsere Arbeit informieren. Wieder ein Schritt in die richtige Richtung.









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22.11.2009:

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Der Hund" steht auf Seite 45 ein Bericht über die Tiernothilfemoldawien e. V.

Für den Bereich Würzburg/Frankfurt benötigen wir Fahrer, die unsere Hunde ein Stück in Richtung neue Heimat bringen.

Sollten Sie die Möglichkeit haben, melden Sie sich bitte bei uns.

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15.11.2009:

Über Cosmo ist leider nicht viel bekannt. Er ist einer der vielen Hunde aus dem Todeshaus in Moldawien. Nachdem ihm die Helfer dort eine Chance geben wollten, kam er nach Casa Katharina, wo er mit all den anderen auf das wartete, was kommen mag. Unter ärmsten Bedingungen, aber immer ein bisschen Liebe der Pfleger, konnte er versuchen etwas zur Ruhe zu kommen. Sein Bein hat eine alte Verletzung, die ihm ständig Schmerzen bereitet, und doch gibt er die Hoffnung und das Vertrauen in die Menschen nicht auf. Zu wenig Futter und zu viele hungrige Mäuler machen jeden Tag zu einem Überlebenskampf.  Die Tage im Heim hat er schon lange aufgegeben zu zählen...

Dann bin ich durch Zufall auf die Seite gestoßen und habe mit meiner Familie sofort beschlossen, ihm helfen zu müssen! Alles andere war nur noch Formsache und wir warteten jeden Tag auf ein Ankunftsdatum.

Am 26.09.2009 war es endlich soweit: Cosmo sollte zu uns auf die Pflegestelle kommen. Auf einem Autobahn-Rastplatz haben wir uns getroffen. Vor Aufregung zitternd habe ich jedes Auto beobachtet, bis der Transporter kam.

In der Transportbox, kaum zu sehen, saß ein kleiner total verängstigter Hund. In seinen Augen war das ganze Leid der Jahre zu sehen.

Zu Hause erwartete ihn sein Körbchen mit einer warmen Decke und ein voller Futternapf, mehr als Cosmo zu hoffen wagte.

Er schlief sofort ein, ohne Angst, ohne zu frieren und mit einem vollen Bauch!

Am nächsten Morgen dann ein kleiner Rundgang durch sein neues Zuhause. Er legte sich ins weiche Gras uns saugte die warmen Sonnenstrahlen in sich auf. Sie gaben ihm wieder neuen Lebensmut und Kraft. Bevor wir auf seine Verletzungen eingehen konnten, musste er erstmal wieder zu Kräften kommen, das Leben unter moldawischen Bedingungen hat ihm viel abverlangt.

Er erholte sich schnell und genoss jede zärtliche Berührung.

Dann die erste Untersuchung. Die Tierärztin schätzt ihn auf mindestens 10 Jahre. Der Plan war das kranke Bein zu amputieren, damit er schmerzfrei auf 3 Beinen seinen Lebensabend genießen kann. Bei der Voruntersuchung zur OP der Schock, sein zweites Vorderbein ist durch die jahrelange Überbelastung schon so angegriffen, dass eine OP nicht möglich ist. Er wird nie wieder schmerzfrei laufen können. Ein Schock für uns alle! Der Heimweg war noch nie so schwer wie an diesem Tag. Für uns ist es selbstverständlich mit Cosmo auch den nächsten Weg gemeinsam zu gehen und er darf natürlich seinen Lebensabend bei seiner Familie bleiben! Er hat zu uns Vertrauen und soll mit dem Gefühl geliebt zu werden, irgendwann ganz ruhig einschlafen. Und er hat seine Familie, auf die er am anderen Ende des Regenbogens warten kann!

In der kurzen Zeit, die er jetzt bei uns ist, hat er uns so viel Dankbarkeit gezeigt und sein Vertrauen zu haben ist wahrscheinlich die größte Ehre.

Auch wenn wir ihn so schnell wieder verlieren werden, bereuen wir unseren Entschluß, ihn zu uns geholt zu haben, nicht!

Auch ein Straßenhund, ohne Rasse oder Stammbaum hat es verdient geliebt zu werden!

Wir danken dir, Andrea, dass du uns zur Seite stehst! Und wir danken natürlich jedem einzelnen aus dem deutsch-moldawischen Team für seine Aufopferung, um ein paar Tieren ihre Welt zu retten! Gebt nicht auf, es lohnt sich für jede einzelne Hundeseele!

" Wenn du einen verhungerten Hund aufnimmst uns satt machst, so wird er dich nicht beißen, das ist der Grundunterscheid zwischen Mensch und Hund."

"Der Hund hat im Leben nur ein einziges Ziel, nämlich sein Herz zu verschenken."

 

Manchmal muß man seine Gedanken von der Seele schreiben...

 

 

 


In eigener Sache:

 
Liebe Futterspender, 

in der Hoffnung, dass Sie Verständnis für uns haben, würden wir Sie bitten, wenn Sie Futter für uns bestellen, nur TROCKENFUTTER zu wählen, da der Transport nach Moldawien sehr teuer ist und wir mit dem Trockenfutter größere Mengen (vom Gewicht her) transportieren können.

Wir danken Ihnen herzlichst.

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Sie suchen für Ihre nächste Veranstaltung was Besonderes?

Wir haben es für Sie...

 

Wir der Verein Tiernothilfe  Moldawien e.V.  hat für Sie eine

                          Hundevorstellung...             

...der besonderen Art  

(Raum Nürnberg / Erlangen / Fürth)

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben,  dann melden  Sie

sich bitte unter folgender  Tel. Nr.  0911 – 524674

für eine Spende würden  sich unsere Hunde sehr freuen.

Denn durch Ihre Spende können wieder einige Hunde in

Moldawien gerettet werden.

Danke für Ihre Hilfe !!!!!


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01.11.2009:

Casa Katharina bereitet sich langsam für den Winter vor!

 

Obwohl der Sommer dieses Jahr in Moldawien sehr lange sehr heiß war, kommt jetzt auch dort der Winter mit Riesenschritten. Bevor es richtig kalt und naß wird, wird noch gebaut und gewerkelt, was nur möglich ist.

Zum Glück ist die neue Kochstelle jetzt ganz fertig, die Pflegekräfte müssen nicht mehr ungeschützt das Futter zubereiten und das große Dach bietet doch auch für die Hunde etwas Schutz.

 

Es wurde Stroh gekauft und großzügig in den Hundehütten verteilt, so daß es dort 
einigermaßen warm ist.

 

 

Auch wurden noch einige Hundehütten angeschafft und der Boden davor betoniert, so daß die Hunde nicht mehr komplett im Matsch und in der Nässe stehen müssen.


 

 

 

Und die bis jetzt beste Errungenschaft ist der Kamin im Nebenhäuschen, der mit Holz oder Kohle geschürt wird und diesen Raum wunderbar warm macht.

 

 

Im Moment wird auch der Einbau eines Ofens im OP in Angriff genommen, der bitter nötig ist, da sonst ein Kastrieren oder Operieren im Winter nicht möglich wäre.

 

Es gibt noch so viel zu tun, wir brauchen dringend noch Hütten und Ausläufe, wir wollen spätestens im Frühjahr mit dem Bau unseres Hundehauses anfangen, der OP sieht noch sehr mittelalterlich aus, aber wir freuen uns unheimlich über jeden kleinen Schritt, der unseren Hunden das Leben auch im Heim einfach etwas leichter macht.

 

Dürfen wir hier noch einmal an das dringend benötigte Frontline, Advocate und Fungizid-Salben erinnern? Um unseren Tieren dauerhaft helfen zu können, sind wir auf Ihre Hilfe und Unterstützung angeboten. Es dankt Ihnen das ganze Team in Deutschland und Moldawien und natürlich unsere Hunde!!!!


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18.10.2009:

Zum Welttierschutztag fuhr ich mit meiner Freundin Irene nach Chisinau. Leider war der Aufenthalt nur sehr kurz. Trotz allem haben wir in diesen paar Tagen wieder einiges erlebt. So versorgt Valentina 6 ganz kleine Welpen in einem abgeschlossen Häuserareal (auf dem sie schon mehrere große Hunde füttert), die sie von ihrer vergifteten Mutter (auch eine von ihr seit langem betreute Hündin) weggenommen hat. Die Nächte sind bereits sehr kalt und die Kleinen frieren erbärmlich. Da sie in ihrer Wohnung schon einige Katzenbabies und kranke Hunde aus dem Todeshaus versorgt, ist ihre Aufnahmekapazität voll. Trotzdem brachte sie die 2 Kleinsten von ihrer täglichen Futtertour mit, da sie wohl weitere Nächte schutzlos im Freien nicht überlebt hätten. Es ist so traurig, so kleine Würmchen im Arm zu haben, die vor Kälte zittern und weinen wie kleine Babies und man fragt sich, was für eine Zukunft haben sie? Ein kleiner weißer Hund hat sich in Valentinas Kellertreppe geflüchtet, wo wir ihn zitternd rausholten. Er hatte eine ältere Kopfverletzung und der Besuch beim Arzt bestätigte uns leider, was wir befürchteten: er hat alte Brüche an einem Hinterbein, was sich wahrscheinlich nicht mehr operieren läßt. Da die kleine Hündin noch sehr jung ist, möchten wir sie trotzdem nach Deutschland holen, vielleicht gibt es ja doch noch eine Möglichkeit. Wir haben sie jetzt erst mal im Welpenhaus in Casa Katharina untergebracht. Als wenn sie es gewußt hätte, wo sie hin muß, um Hilfe zu bekommen!!!!

 

 

In Casa Katharina selbst leben derzeit sehr viele behinderte Hunde. Die meisten haben Beinbrüche und Beinfehlstellungen oder Augenverletzungen. Da diese Hunde die wenigsten Chancen haben, sich durchzusetzen und auch ausreichend Futter zu bekommen, haben wir uns entschlossen, wenigstens bei jeder Ausreisevorbereitung auch immer einen behinderten Hund zu berücksichtigen. Auch diese Tiere haben eine Chance verdient. Hierfür brauchen wir Menschen mit einem gaaaaaanz großen Herzen, so wie unsere Iris, bei der inzwischen 2 unserer armen Seelchen (Petra und Snow) ein liebevolles Zuhause gefunden haben, oder wie Annette mit Anton und Constance mit Metro. Auch unser inzwischen in Deutschland angekommene Notfall Cosmo, bei dem wir befürchteten, daß er sich aufgegeben hat, fängt langsam unter der liebevollen Betreuung von Juli an, kleine Schritte in Richtung „Glück“ zu machen. Wahrscheinlich wird er aber um eine Amputation seines Vorderbeines nicht rumkommen. Von allen diesen tollen Menschen hören wir, wie glücklich sie mit diesen Hunden sind, die so unendlich dankbar sind und alle eine riesige Lebensfreude haben und das Leben eines Jeden bereichern.

 

Leider kommt es immer noch zu vielen Beißereien, weil die Rudel einfach zu groß sind. Von baulicher Sicht her müssen unbedingt noch Abtrennungen gemacht werden und es fehlen noch viele viele Hundehütten. Benötigt werden auch noch dringend Hundekörbe in allen Größen (am liebsten aus Plastik, da die Weidenkörbe dank des Nagbedürfnisses der Hunde keine lange Lebenszeit haben) und Hundespielzeug. Wir wünschen uns so sehr, wenigstens noch die Außenmauern unserer dringend benötigten Halle vor dem Winter hochziehen zu können, um wenigstens einige Hunde davor zu bewahren, dem Schnee und Wind schutzlos ausgeliefert zu sein. Bitte unterstützen Sie uns bei diesem Vorhaben!!!!!

 

Unser Tierarzt braucht dringend Wund- und Heilsalben sowie Funizidsalben (gegen Pilze) und ganz dringend Flohmittel (Frontline) und Advocate (gegen die Hauterkrankungen). Wenn nur jeder, der diesen Bericht liest, eine Packung Frontline oder Advocate spendiert, wäre uns sehr geholfen (für alle Hundegrößen wird es gebraucht). Auch unser OP-Raum selbst ist noch in einem „vorsintflutlichen“ Zustand.

 

Trotzdem geht es langsam vorwärts in Casa Katharina. So ist inzwischen die neue Kochstelle komplett fertig, der Abzug wurde die Tage eingebaut und es wird versucht, über Schläuche die Wärme in ein Nebenzimmer des Hauses zu leiten, um auch hier etwas „heizen“ zu können. Im Welpenhaus wird noch ein Fenster eingebaut und in dem kleinen Nebenhäuschen ist inzwischen ein Kamin gebaut worden, der mit Holz und Kohle beheizt werden kann und dort war es richtig schön warm. Hier haben ein paar Hunde (leider höchstens 10) eine tolle Winterunterkunft. Von den Einnahmen der Veranstaltung vom 04.10. in Nürnberg wird ein solcher Kamin auch im OP-Raum und im Nebenraum gebaut, so daß auch im Winter behandelt werden kann. Viele Hunde wirken trotz des kärglichen Lebens, das sie auch in Casa Katharina führen müssen, zufrieden. Denn sie bekommen wenigstens überhaupt etwas zu fressen und können schlafen, ohne Angst haben zu müssen, erschlagen oder vergiftet zu werden.

 

Wenn ich in Casa Katharina bin und auf „meine“ vielen Hunde schaue, dann weiß ich, wofür unser Verein mit allen seinen fleißigen Helfern kämpft. Wir werden uns für dieses Heim trotz der ständigen Probleme, die uns von so vielen Seiten gemacht werden, mit aller Kraft einsetzen und freuen uns über jeden, der uns hilft. Und diese Hilfe kann so vielfach sein, von den natürlich am wichtigsten Geldspenden, über Sach- und Futterspenden, Pflegestellen oder natürlich liebevolle Endplätze für unsere Hunde.

 

 

Hierbei möchte ich Sie noch auf unseren „Shop“ aufmerksam machen. Hier können Sie schöne und nützliche Dinge erwerben und mit jedem Kauf unterstützen Sie unser Heim.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich jetzt auch einmal bei allen Mitkämpfern unseres Teams und bei allen, die uns immer wieder unterstützen, die unsere Hunde in Pflege nehmen und die einem Tier ein liebevolles Zuhause gegeben haben, von Herzen bedanken und hoffe, daß wir gemeinsam noch vielen vielen Tieren helfen können und irgendwann auch in Moldawien das Wort „Tierschutz“ eine Wirkung hat.

Ihre

Andrea Fischbach

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16.10.2009:


Unsere 2 Veranstaltungen zum Welttierschutztag am 04.10.09 in 

Nürnberg und in Chisinau

Am 04.10.09 fand in der Waldschänke in Nürnberg eine Veranstaltung mit Tombola, Kuchenverkauf, Webpelzmodenschau und Hundevorführung statt. Die Veranstaltung war gut besucht, der Kuchen war lecker – hier ein großes Dankeschön an unsere fleißigen Kuchenbäcker – und für musikalische Stimmung sorgte Herr Renner. Wunderschöne Webpelzmode zeigte, daß man auch ohne Tierleid warm und chic gekleidet durch den Winter kommt. Und die Hunde von Edith haben mit ihrer tollen Dressur einige Herzen erwärmt.

Der Erlös dieser Veranstaltung wird für die Finanzierung von Heizöfen für Casa Katharina verwendet.

Wir danken allen von Herzen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

 

 

Gleichzeitig hat Valentina einen Infostand vor dem Gebäude der Symphoniker in Chisinau organisiert. Ein Saxophonspieler machte schon einmal „geräuschvoll“ auf uns aufmerksam. Auf einer großen Tafel waren Bilder ehemaliger Straßenhunde ausgestellt, die inzwischen alle ein sorgenfreies Leben führen können. Wir haben Informationsbroschüren verteilt, Fragen beantwortet und unsere Tierkinder zogen viele Menschen an. Aber so ist es halt leider immer wieder, solange sie klein und kuschelig sind, schaut jeder diese bezaubernden Wesen an. Um uns rum schlichen einige trächtige Hunde oder frisch gebackene Hundemütter, die erbärmlich aussahen und nach Fressen suchten. Von diesen armen Tieren hat keiner Notiz genommen. Für moldawische Verhältnisse war unser Stand aber trotzdem relativ gut besucht und auch das Fernsehen war da und machte einige Interviews, die auch am Abend schon ausgestrahlt wurden.  Es sind kleine Schritte, aber jeder Schritt bringt uns ein kleines bißchen weiter! Auch hier an alle ein großes Dankeschön, die sich an diesem Tag beteiligt haben.

 

 

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27.09.2009:


Einiges hat sich in den letzten Wochen getan:

Wir konnten den dringend benötigten „Sicherheitstrakt“ für unsere Welpen endlich fertigstellen, damit die Kleinsten geschützt sind und auch die ohnehin gestressten Mütter ihre Babies in Ruhe aufziehen können, ohne immer Angst haben zu müssen, daß sie von den anderen zerbissen oder zusammengetrampelt werden. Darüber sind wir ganz besonders glücklich.

 

 

Dann hatte unser Vorstand eine gute Idee: zu ihrem „Runden“ bat sie – anstatt Geschenke - um Geld, um die dringend benötigte Abdeckung für die bisher freistehende Kochstelle bauen zu können. Jetzt geht bei Nässe das Feuer nicht mehr aus, das Essen wird nicht mehr verwässert und auch die Pfleger müssen nicht mehr im Regen oder Schnee stehend kochen. Und der Nebeneffekt: im Sommer spendet das Dach Schatten, im Winter können einige Nasen sich in der Nähe des Feuers wärmen. Danke, Andrea, das war eine gute zur Nachahmung empfehlende Idee und dein „Geschenk“ ist wirklich sinnvoll angelegt.

 

 

Besondere Freude bereitet es uns immer, wenn gerade ein behindertes Tier noch die Chance auf ein schönes Leben bekommt und wohlbehütet und geliebt in seiner Familie leben kann. Über unsere kleine gelähmte Petra haben wir ja schon geschrieben, nun hat sie endlich ihren für sie extra angefertigten Rollwagen bekommen (hier möchten wir uns ganz herzlich bei Vivienne von www.h.................... bedanken) und nach anfänglichen Startschwierigkeiten kann sie nun damit aktiv am Leben teilnehmen. Sie hat es so verdient. Dieser kleine gebeutelte Hund hat so viel Lebensfreude, es ist einfach unglaublich. Und dann freuen wir uns natürlich auch sehr für unseren Anton, der ja erschlagen werden sollte. Anton hat ein Nervenleiden davon zurückbehalten, sein Köpfchen und das Vorderbein zucken ständig. Auch er genießt sein neues Leben bei Anette in vollen Zügen. Da er so ein lieber unkomplizierter, mit allen verträglicher junger Mann ist, hat er sich gleich in alle Herzen der Zwei- und Vierbeiner geschlichen. Wir danken allen Menschen von Herzen (auch noch einmal Constance mit unserem Metro/Happy), die sich nicht scheuen, solchen besonderen Tieren eine liebevolle Zukunft zu geben, auch wenn sie vielleicht nicht so lange sein wird, wie bei einem gesunden Hund. Vielleicht sind diese Bilder ein Anreiz für Sie, in unserem Heim warten noch einige „Handycap-Dogs“, denen wir auch gerne diese Chance geben würden.

 

 




Und unser unermüdlicher Peter hat sich – vollgeladen bis unters Dach mit Sachspenden, die uns viele liebe Menschen für unsere Tiere zur Verfügung gestellt haben – wieder auf die lange Fahrt nach Moldawien gemacht, diesmal begleitet von unserer Regina. An dieser Stelle sei allen Geld- und Sachspendern ganz herzlich gedankt, ohne die wir diese Transporte nicht auf den Weg schicken könnten. Außer dem dringend benötigtem Futter waren diesmal auch viele Arzneien und Verbandmaterial an Bord, tolle Hundekörbe, Leinen, Unmengen von Decken, Handtüchern, Shampoo, Spielzeug, Geschirr etc. Da wir ja jedesmal an der Grenze von Moldawien scheitern und unseren Transport immer umladen müssen, haben wir diesmal den Wagen in Nürnberg vom Zoll versiegeln lassen. 

Wie immer wurden die Sachen von Mensch und Tier sehnsüchtig erwartet. Wie wir schon öfters berichtet haben, werden uns ja ständig irgendwelche Auflagen von der Stadt gemacht. U.a. müssen wir ein desinfizierbares Lager haben, wo das Futter etc. gelagert wird. Da dieser Raum in Casa Katharina noch nicht vorhanden ist (für uns waren der OP und die getrennten Zwinger jetzt erst mal vorrangig), hat Valentina in Chisinau ihren Anbau zur Verfügung gestellt, der auch zufriedenstellend vom Amtsveterinär abgenommen wurde. Bis das geplante Lager in Casa Katharina fertiggestellt ist, kommt hier erst einmal der Großteil des Transportes an und wird in wöchentlichen Rationen ins Heim gebracht. Deswegen liebe Spender, ist es für uns immer sehr schwer, Fotos des kompletten Transportes bei der Ankunft zu machen, da auf verschiedenen Stellen um- bzw. ausgeladen wird. Wir verbürgen uns aber dafür, daß alle Sachen ankommen und für die Tiere verwendet werden.

 

 

Auch diesmal durften wieder einige Fellnasen, diesmal vor allem unsere „Großen“, ihren Weg in ein glückliches Hundeleben antreten: Benny, Bär, Cosmo, Moses, Snejok, Masea, Sara, Liza, Fly und Emilia. Wir hoffen, daß noch einige vor dem Winter ebenfalls diesen Weg antreten können, besonders für unsere Fata würden wir uns das wünschen, die schon so lange wartet. Warum? Weil sie ein Schäfimix ist und diese eben oft lebenslang warten? Sie gibt sich langsam auf und wir würden uns so freuen, wenn sie auch eine Chance bekäme. Zählt nicht der Charakter mehr als die Rasse? Ebenso hoffen wir immer noch, daß unsere österreichischen Nachbarn ihr Herz für unsere Martina erwärmen. Sieist so ein toller Hund, soll sie nur aufgrund ihrer Abstammung, die sie sich ja nicht aussuchen konnte, im Heim sitzenbleiben? Das hat dieser liebe Kerl einfach nicht verdient!

 

Und hier noch einmal eine besondere Danksagung an den Tierschutz in Eilenburg. Die Pflegestelle von Bär hat uns kurzfristig abgesagt. Wir waren darüber sehr traurig, denn gerade dieser Hund, der alleine an einer kurzen Kette mitten auf dem „offenen“ Teil des Heimes lebt, der sich so nach menschlicher Nähe sehnt und der den Winter angekettet vor einer kleinen Hütte sicher nicht überlebt hätte, lag uns allen besonders am Herzen. Doch so einen großen Hund kann man nicht einfach mal schnell wo zwischenparken. Also wohin mit ihm. Das Tierheim in Eilenburg hat uns sofort Hilfe angeboten, Bär solange aufzunehmen, bis wir für ihn eine passende Pflege- oder Endstelle gefunden haben. Das nennen wir einen unbürokratischen, echten Tierschutz. Frau Wolf, wir danken Ihnen von Herzen, auch im Namen unseres Sergejs, der mit Bär mitgezittert hat, daß alles klappt.

 

Wie immer gibt es natürlich auch wieder nicht so Erfreuliches zu berichten. Im Juli / August sind sehr viele Tiere im Heim gestorben. Wir bekamen einige kranke Tiere aus dem Todeshaus, die es nicht geschafft haben (vor allem die Welpen) und auch kam es wieder zu einigen tödlichen Beißattacken. Wir müssen dringend weitere Auslauftrennungen bauen. Die Hunde stehen ständig unter Streß, haben einfach nicht ausreichend Futter und so genügt eine Kleinigkeit, um einen Streit auszulösen. Nicht immer schaffen es unsere Pfleger rechtzeitig die Tiere zu trennen. Wir haben gerade dieses Jahr viel geschafft in Casa Katharina, aber es ist noch lange kein Ende in Sicht.

Das Todeshaus ist ständig überfüllt und jetzt ist auch noch das Auto, das die einzige Möglichkeit bot, Hunde aus dem Todeslager zu holen, wegen Motorschaden liegengeblieben. Hierfür muß dringend ein neuer Motor angeschafft werden.

 

Wie immer sind wir weiterhin auf Ihre wertvolle Hilfe angewiesen, wir brauchen ganz dringend: neue Ausläufe, Hundehütten, Impfstoff (darf nicht eingeführt werden, muß in Moldawien gekauft werden) für die Welpen, eine zusätzliche Pflegerin, ausreichend Futter (auch Welpenmilch), einen Automotor und hier in Deutschland Pflege- und Endstellen, damit wir Casa Katharina etwas entlasten können, da das Heim mit über 150 Hunden hoffnungslos überfüllt ist. So sind wir immer dankbar für Sachspenden und vor allem Geldspenden, da viele Sachen einfach nur in Moldawien gekauft werden können, da uns die Einfuhr sehr schwer gemacht wird.

 

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31.08.2009

Am 02.10.2009 ist in Nürnberg in der Pfannenschmiedsgasse ein Stand unseres Vereins mit Tombola und Verkauf und am 04.10.2009 (Welttierschutztag) findet im Waldschänke in der Frankenstraße in Nürnberg eine kleine Feier (auch mit Tombola, Verkauf, Kaffee und Kuchen) statt. Für die Tombola benötigen wir neue Artikel (Kaffee, Wein, Pralinen etc.). Sollten Sie etwas entbehren können, würden wir uns freuen, wenn Sie uns dies zur Verfügung stellen.

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22.08.2009

Am 4. Oktober ist der Welttierschutztag. Doch uns scheint es, als habe man in manchen Ländern noch nie etwas vom Tierschutz gehört. Pünktlich zum Schulanfang werden in Chisinau Straßenhunde vergiftet und aus der Stadt geschafft.

http://www.protv.md/stiri/social/protest-cu-bocete-i-scandal.html
(Hier können Sie ein aktuelles Video eines Fernsehberichts vom 20.08.2009 mit unserer Valentina und Marion und den Todeskampf eines vergifteten Hundes sehen)

Wir möchten etwas tun. Wir möchten der Bevölkerung zeigen, dass es auch anders geht, dass Hunde Freunde sind, wenn man ihnen die Chance dazu gibt. Das sie ein Recht auf ein Leben in Würde haben. Daher organisieren wir für den 4.Oktober eine Demonstration in Chisinau. Zeigen die glücklich vermittelten Hunde mit ihren glücklichen Menschen. Helfen bei der Aufklärung, wie das Straßenhundeproblem auch friedlich gelöst werden kann.

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18.08.2009

Clyde, der Welpe mit den amputierten Beinchen hat es leider nicht geschafft. Die Vergiftung war schon zu weit fortgeschritten.

Mach's gut, kleiner Mann...

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16.08.2009

Wir haben Euch in den letzten Wochen an dieser Stelle immer berichtet, wie
schlimm die Zustände in Moldawien im Moment sind. Nun möchten wir Euch auchmal etwas Schönes erzählen. Unsere querschnittsgelähmte Petra Pan,zusammengeschlagen von einer Bestie, die es nicht geschafft hat, dem kleinen Wesen das Leben zu nehmen, landete sie im Todeshaus. Sie konnte gerettet werden und ihre Reise nach Deutschland antreten. Petra hat einen unbändigen Lebenswillen, obwohl sie ihre beiden Hinterbeine nicht mehr brauchen kann. An eine eigene Familie wagten wir gar nicht zu glauben. Doch dann geschah das Wunder, mit dem wir nie gerechnet hatten:
Eine Anfrage schwirrt herein für einen Platz auf Lebenszeit! Iris heißt der rettende Engel. Eine Vorkontrolle konnte schnellstens organisiert werden und nun ist Petra seit Donnerstag in ihrem neuen Zuhause. Sie wird von allen Hunden der Familie betüddelt und bespielt, seht selbst:





Wir möchten von Herzen danke sagen, dass es Menschen gibt, die den Mut
haben, einem Hund wie Petra ohne Vorurteile zu begegnen und wünschen uns
noch mehr solcher Engel. Und wenn alles gutgeht wird unsere blinde Snow aus Casa Katharina bald eine Spielgefährtin von Petra werden!

Ein doppeltes

Happy End!

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25.07.2009:

Sie sind auf dem Weg der Besserung...






 

In Moldawien ist es Sommer, anders wie bei uns. Richtig heiß (bis zu 40°) und das schon seit Wochen. Unter dieser Hitze leiden Mensch und Tier. Nur – die Menschen können sich meist helfen – nicht so diese beiden armen Welpen! Sie lagen wohl schon seit Tagen neben einer Haltestelle in der prallen Sonne. Keinen hat das berührt, jeder ist mitleidlos an diesen hilflosen Hunden vorbeigelaufen. Bis.....ja, bis doch jemand nicht einfach weggesehen und unsere Valentina gerufen hat. Valentina hat die Würmchen bei sich aufgenommen und kämpft nun mit ihren wenigen Mitteln um deren Leben. Wir wissen nicht, ob die beiden es schaffen und wenn ja, ob und welche Schäden sie zurückbehalten werden. Wir haben Valentina sofort Geld geschickt, damit sie alles kaufen kann, was sie für das Überleben der Kleinen braucht. Dies und mit Valentina hoffen und bangen - mehr können wir im Moment aus Deutschland nicht tun. Valentina wird alles machen, was möglich ist.

Wenn Sie uns bei diesem Kampf finanziell unterstützen wollen, sind wir sehr dankbar. Was wir aber auch brauchen werden, ist – wenn sie überleben und reisefähig sind – ein liebevolles Zuhause für die beiden, auch, wenn evtl. gesundheitliche Schäden zurückbleiben. Wir werden Sie über die Beiden auf dem Laufenden halten, sobald wir selbst mehr Informationen haben.

Wir sind sehr froh und dankbar, daß SIE nicht einfach wegsehen. 

Wie wir soeben aus Moldawien erfahren haben, musste von dem einen Welpen das eine Bein komplett und vom anderen die Pfote amputiert werden. Trotz allem fängt der kleine Mann an am Leben teil zu haben, so dass die Helfer es einfach nicht fertig gebracht haben, ihn einzuschläfern. Seine Schwester beschützt ihn und weicht keinen Schritt von seiner Seite...


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20.07.2009:

Am Dienstag, dem 14.07.2009 war es wieder einmal soweit: Unser Transporter startet voll geladen mit Spenden in Richtung Moldawien, wo er bereits sehnsüchtig erwartet wird. 

Circa 1 Tonne Futter sowie zahlreiche Hundekörbe, Decken, und Nahtmaterial wurden in den Transporter verstaut. Wir danken allen Spendern ganz herzlich... zwei möchten wir dieses Mal besonders erwähnen: 

Das Team des Boxermaus-Futterforums hat für uns Geld gesammelt (über 230,- €) und 

Frau Deichmann aus Berlin hat unseren Postboten wieder schwer ins Schwitzen gebracht... 

Danke ihr seid alle einfach super!!!


 

 Auf dem Rückweg konnten weitere 9 Fellnasen ihren Weg in eine 

glückliche Zukunft antreten...

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Es ist Krieg in Moldawien...

 

...aber nicht so, wie man sich einen Krieg vorstellt. Sondern es ist ein Krieg, geführt von Menschen gegen die Schwächsten und Hilflosesten: die Straßentiere! Seit Jahren kämpfen wir, um bei der Regierung die Durchsetzung des Tierschutzgesetzes zu erlangen, das Todeslager zu schließen und mit uns zu arbeiten, um die riesige Population der Hunde auf humane Art zu reduzieren. Leider bisher nur mit mäßigem Erfolg. Die Gelder, die  Moldawien für die Straßentiere zur Verfügung gestellt werden, finden für alles Verwendung, nur nicht für die Verbesserung der Situation der Tiere.

Doch nun hat sich auch noch eine kleine Gruppe der Bevölkerung zusammengetan, um mit noch mehr, mit unvorstellbarer Gewalt gegen die Straßentiere vorzugehen. Täglich finden unsere Tierbetreuer in Chisinau grausam verstümmelte Tiere, mit Säure übergossen, lebendig angezündet, erschlagen, erdrosselt … Es ist nicht mit Worten zu beschreiben, wie qualvoll diese Tiere sterben. Das hat nichts mehr mir Reduzierung der Tiere zu tun, das ist die pure Lust am Morden hilfloser Kreaturen. Eine andere kleine Gruppe versucht, den überlebenden Tieren, denen, die aus dem Tötungslager gerettet wurden, zu helfen, wo es geht. Aber die meisten Menschen in Chisinau haben ja selbst nicht genug, um ein „normales“ Leben führen zu können.

Wir sind viele, viele Kilometer von dem Elend entfernt, aber wer kann noch eine Nacht ruhig schlafen, wenn man weiß, was dort passiert?! Eigentlich kann niemand die Augen davor verschließen.

Darum versuchen wir mit Hilfe einer eigenen Tierärztin, die wir in Casa Katharina angestellt haben, den Menschen die Möglichkeit zu geben, die verletzten Tiere von ihr medizinisch versorgen zu lassen. Zudem übernimmt sie auch das Kastrieren vieler Straßentiere. Dazu braucht sie aber große Mengen von Medikamenten, Verbänden, Fäden, Transfusionen, die ihr nicht zur Verfügung stehen. Deswegen bemühen wir uns täglich darum, das Nötigste aufzubringen, um die Menschen und vor allem unsere Mitarbeiter in Casa Katharina, die die Einzigen sind, die sich auf die Seite der Straßenhunde stellen, zu unterstützen. Es ist durch unseren Einsatz allein nicht realisierbar, wir sind dringend auf Ihre Hilfe angewiesen: wir brauchen Geld, das wir sofort an die Tierärztin überweisen können, damit sie die  benötigten Sachen besorgen und mit der Behandlung anfangen kann. Auch zeigt sich wieder, wie wichtig die Kastration der Tiere ist, um den Ungeborenen dieses Elend zu ersparen. Da alle in unserem Verein ehrenamtlich arbeiten, können Sie sicher sein, dass jede noch so kleine Spende in unser Projekt Moldawien fließt.

Wir werden auch versuchen, die Medien hier auf diese ungeheuerlichen Grausamkeiten aufmerksam zu machen, um dies einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Ebenso möchten wir Sie bitten, eine Protestmail an die deutsche Botschaft in Moldawien ( info@chisinau.diplo.de )und die Moldawische Botschaft in Frankfurt ( office@botschaft-moldau.de ) zu schicken und mitteilen, dass wir in Deutschland nicht länger tatenlos diesen Grausamkeiten zusehen. Moldawien ist mitten in Europa, so etwas darf nicht ohne Beachtung bleiben.

Nach wie vor braucht Casa Katharina weiter Ihre Unterstützung, um so viele Notfälle wie möglich aufzunehmen und ausreichend zu versorgen. Das heißt aber, mehr Esser, mehr Zwinger, mehr medizinische Versorgung für uns. Bitte helfen Sie uns beim Helfen!!!!

Auch planen wir mit Olga Scheffler Ende August einen friedlichen Infostand in der Innenstadt von Chisinau aufzubauen, mit Bildern unserer jetzt glücklichen Familienhunde, um aufzuklären, dass Hunde Freunde, Weggefährten und nicht Feinde sind. Es wäre toll, wenn sich eine „deutsche Delegation“ daran beteiligt. Könnten Sie also ein bisschen Zeit erübrigen, um einfach dabei und vor Ort zu sein.

Wir würden uns auch riesig freuen, wenn Sie Zeit fänden, sich unsere Casa Katharina anzusehen. Dann werden Sie verstehen, warum wir so für dieses Heim und die wunderbaren Straßentiere von Moldawien kämpfen!!

 

 

 

weitere Bilder finden Sie unter "Grausam"

 

Vorsicht! - Grausam :

http://www.youtube.com/watch?v=IwMmJ-vkuR8&feature=email

 

 

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Wieder einmal möchten wir uns ganz herzlich bei allen Spendern

 bedanken. Viele sind unserem Aufruf "5 Euro für einen Sack Futter"

 gefolgt, auch kamen viele Pakete. Leider waren nicht alle Anschriften

lesbar, so dass wir uns nicht bei allen persönlich bedanken können.

 

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Spendenaufruf

 

 

Wie wir bereits berichtet haben, bekamen wir vom Veterinäramt in Moldawien die Auflage, eine eigene Tierärztin in Casa Katharina einzustellen. Wir sind natürlich auch froh, daß unsere Tiere jetzt besser versorgt werden, auch kann jetzt richtig kastriert werden. Doch die Personalkosten sind für uns fast nicht mehr zu bewältigen. Die Löhne sind auch in Moldawien gestiegen, ebenso ist Futter doppelt so teuer, wie bei uns in Deutschland, auch das laufend benötigte Kochholz etc. ist sehr teuer. Wir werden bisher in keinster Weise in Moldawien unterstützt, im Gegenteil, uns werden ständig neue Auflagen gemacht und die Bedingungen für Hilfslieferungen nach Moldawien werden auch immer komplizierter. Wir brauchen dringend noch Zwinger und Hundehütten, um allen Tieren wenigstens ein Dach über dem Kopf bieten zu können, im Sommer vor der glühenden Hitze, im Winter vor der bitteren Kälte. Es stehen einige komplizierte Operationen bei Hunden an und auch die Tollwuttiterbestimmung reißt immer ein tiefes Loch in unsere Kasse. Wir sind dringend weiter auf Ihre Hilfe angewiesen.

 

Bitte unterstützen Sie uns weiterhin,

 

 jeder noch so kleine Betrag hilft uns.

 

Vielen Dank!!!!

 

 

 

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Liebe Helferinnen und Helfer, liebe Freunde unseres Moldawien-Projektes „Casa Katharina“,

Inge und Traudl waren mal wieder in Moldawien unterwegs, und wir wollen diesmal nicht von der Reise berichten, sondern Sie über den neuesten Stand und Fortschritt unterrichten.

Zunächst die guten Nachrichten:

Dank einer Sponsorin konnten 2 Freilaufgelände errichtet werden, so daß das große Hunderudel getrennt werden konnte, was zwar die täglichen Beißereien vermindert, aber leider immer noch nicht ganz unterbunden hat. Diese Gehege müssen noch einmal unterteilt werden (darauf müssen wir aber erst wieder sparen). Auch eine Zone für „Mutter und Kind“ konnte geschaffen werden, so daß die Welpen vom Rudel getrennt sind, denn bisher mußten sie sich in der großen Meute schon behaupten, in der sie ständig umgerannt wurden. Außerdem bekommen wir noch weitere große Hundehütten von einem moldawischen Tierheim geschenkt, die in die neu zu errichtenden Zwinger gestellt werden.

Auch haben wir wieder eine eigene Tierärztin im Heim, die einen sehr kompetenten Eindruck macht. Vor allem kann jetzt wieder im Heim selbst kastriert werden und die kranken und aus dem Todeshaus geschwächten Tiere werden liebevoll gepflegt. Wobei man aber trotzdem nicht den medizinischen Standard vergessen darf. Wobei wir hier gleich hinweisen möchten, daß wir ganz dringend Nahtmaterial brauchen.

Die Tierstiftung 4 Pfoten war in Chisinau mit einer großangelegten Kastrationsaktion – auch einige unserer Heimhunde konnten kastriert werden (die Straßenhunde wurden mit hellblauen Markierungen gekennzeichnet). Leider wurde die Aktion wegen der Unruhen in Moldawien (Wahlen) unterbrochen und das Team ist erst einmal wieder abgereist, haben jedoch versprochen, zurückzukommen.

Den größten Erfolg aber haben wir dem Einsatz unserer unermüdlichen Olga zu verdanken. Der „Amtsschimmellauf“ kostete fast 1 ½ Tage Zeit. Doch nun ist es geschafft. Wir haben die Einfuhrgenehmigung für Futter usw. für 1 Jahr (muß dann immer wieder verlängert werden). Hurrraaaaa!

Leider gab es natürlich wieder mehr traurige Begebenheiten, als schöne.

Tief erschüttert hat uns dieser Hund  

 

 

Zu diesem Bild gibt es nur 1 Frage: Wie weit geht die Brutalität des Menschen, daß er zusieht, wie ein Tier langsam verhungert? Sollten Sie darauf eine Antwort haben, so lassen Sie uns diese bitte wissen! Dieser reinrassige Boxer wurde so aus dem Todeslager befreit und kam in die Casa (Überlebenschance war 50/50). Er hatte trotzallem noch eine unvorstellbare Energie, er nahm am Heimleben regen Anteil und so hofften wir tagelang, daß er durchkommt. Wir schreiben in der Vergangenheit, weil er am 05.05. in der Nacht sanft eingeschlafen ist. Seine Organe haben versagt. Er war ein toller Hund, ca. 7 Jahre alt und so dankbar, wenn man über seinen ausgemergelten Körper strich. Wir hätten ihm so gerne eine Chance gegeben!! Der einzige Trost der uns bleibt ist, daß er noch ein paar Tage menschliche Wärme empfangen durfte und ruhig eingeschlafen ist, daß ihm der qualvolle Tod im Todeslager erspart blieb. Leider sind auch 3 unserer Welpen gestorben.

 

 

So manche Tierschicksale nehmen einen einfach noch mehr gefangen, als die große Masse: so haben wir noch ein besonders armes Kerlchen im Heim. Er ist ungefähr dackelgroß, schwarz und einfach nur lieb. Er leidet unter unkontrollierten Zuckungen an Vorderbeinchen und Kopf. Man hat versucht, ihn zu erschlagen, was zu einer Nervenlähmung geführt hat.  

Natürlich gibt es noch mehr Sorgenkinder in der Casa. Z.B. ein großer weißer blinder Schäfermix. Es gibt einige 3-Beiner, die aber gut mit ihrem Handicap zurechtkommen, andere sind so verängstigt, daß sie sich nur schwer in das Rudel einbringen können. Und gerade diese Hunde sind in Gefahr, da sie von den Starken gemoppt werden.

Das absolut schlimmste Erlebnis wollen wir aber hier nun schildern: Am Mittwoch befreiten wir aus dem Todeslager 9 Welpen mit ihrer Mutter und 5 weitere mittelgroße Hunde. Damit war unser Auto voll. Es waren noch 5 andere Hunde im Lager. Wir haben gesagt, daß wir sie am nächsten Tag gleich abholen. Diese 5 schauten uns aus unglaublich traurigen Augen an und verkrochen sich in den hintersten Winkel. Der Größte von ihnen setzte sich schützend vor 2 kleinere Hunde. In der anderen Ecke kauerte ein beiger Hund – welch ein Elend. Sie sitzen in einem dunklen Loch auf dem blanken Beton, ohne Wasser und Futter und warten auf ihren grausamen Tod! Diese Blicke werden uns unser ganzes Leben begleiten. Als wir am nächsten Morgen ins Todeshaus kamen, um die Hunde abzuholen, waren sie tot. Man hat sie schnell noch umgebracht, bevor wir sie befreien konnten. Und die Sterbeart ist extrem grausam, Details möchten wir Ihnen hier ersparen!

Dies zeigt uns wieder, wie wichtig es ist, hier etwas zu tun. Wir können nicht alle Tiere retten, aber für jedes Tier, das gerettet wird, lohnt sich dieser harte Kampf.

BITTE KÄMPFEN SIE IHN MIT UNS!!!!!

Und nun noch eine wichtige Änderung:

Da unser Moldawien-Projekt sehr groß und umfangreich geworden und damit mit sehr viel Arbeit verbunden ist, können wir nicht mehr nur als „Unterprojekt“ bei „Stimme der Tiere“ mitlaufen. Im gegenseitigen Einverständnis haben wir uns deshalb entschlossen, unseren eigenen Verein zu gründen. Bis zum Jahresende werden wir aber zweigleisig fahren, d.h. über Stimme der Tiere und über unseren eigenen Verein „Tiernothilfe Moldawien e.V. (i.Gr.)“.

Selbstverständlich haben wir somit auch eine eigene Bankverbindung:

Tiernothilfe Moldawien e.V. (i.Gr.), Sparkasse Nürnberg, BLZ:760 501 01, Konto: 10439867

Wir hoffen, daß Sie uns weiterhin so treu unterstützen, denn es bleibt alles wie bisher. Mehr erfahren Sie auf unserer Internetseite: www.tiernothilfe-moldawien.de. Ohne Sie schaffen wir es nicht!!!

Unsere Hauptaufgabe ist die Unterstützung von Casa Katharina. Hier leben z.Zt. ca. 150 Hunde und ca,. 30 Welpen, womit wir total überfüllt sind. Die Hauptausgaben sind die dortigen Personalkosten (3 Pfleger und 1 Tierärztin) sowie die hohen Futterkosten. Außerdem unterstützen wir auch noch einige private Tierschützer, wie z.B.  Galina mit ca. 40 Hunden und 20 Katzen oder Lia, die alleine in ihrer kleinen Wohnung 20 Katzen hält. Auch hier wird unsere Hilfe dringend benötigt.

Wir bedanken uns bei allen Spendern und Helfern (hier einmal ganz besonders bei Frau Lorenz für die vielen Hundehütten und den vielen, die nicht genannt werden möchten, wie z.B. unserem „Futterengel“, der uns eine Riesenmenge Futter zur Verfügung gestellt hat).

Ganz herzlich möchten wir auch dem Vorstand von „Stimme der Tiere e.V.“ in Nürnberg danken, daß sie uns die Möglichkeit gegeben haben, unser Projekt bekannt zu machen und uns immer so toll unterstützt haben. Wir werden – trotz 2 Vereinen – ein gutes Team bleiben.

 

Herzlichen Dank an alle,

 

Ihr

Moldawien-Team

 

 

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Und so sehen glückliche Hunde aus, nachdem der Transport mit dem vielen Futter im Heim angekommen ist. Wir möchten uns noch einmal ganz, ganz herzlich für die großzügige Spende bedanken.

 

 

 

 

 

 

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Wir möchten von Herzen unserem persönlichen Engel danken, genauer gesagt unserem Futter-Engel. Eine gute Seele, deren Namen wir nicht einmal kennen, hat unsere Not gesehen und sofort

1 Tonne Futter

gespendet, das diese Woche noch auf die Reise geht...

Lieber Futter-Engel, wir sind unendlich dankbar und wir wünschen uns, dass unsere Arbeit stets von Engeln wie Ihnen begleitet wird.

 

 

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Zum ersten Mal möchten wir hier einen unserer

 Notfälle vorstellen:

 

Cosmo (m)

 

Cosmo ist ein bildschöner. ca. schäferhundgroßer Rüde. Er hat eine schwere Behinderung an seinem linken Vorderbein. Wenn er läuft, knickt es wie ein Streichholz um und er robbt auf seinem Ellbogen. Er läuft deswegen nicht sehr viel. Er lebt auch im großen Rudel, sucht aber lieber die Ruhe. Wir würden ihn gerne nach Deutschland holen, vielleicht hätte er hier eine Chance, daß sein Bein gerettet werden kann. Im Moldawien kann das Bein nur amputiert werden. Cosmo ist noch relativ jung und sehr sehr lieb.

Steffi Ranzinger backt biologische Hundekekse (siehe unter Kontakt), deren Erlös gesamt für die OP-Kosten für Cosmo verwendet wird. Mit dem Kauf dieser Kekse unterstützen Sie also unseren Cosmo. Aber auch wenn Sie keinen Hund haben, freuen wir uns natürlich, wenn Sie uns helfen, diesen wunderbaren Hund die OP in Deutschland zu ermöglichen.

Frau Sigrid Bechmann hat die Reisepatenschaft für Cosmo übernommen.

Wir bedanken uns ganz herzlich!

 

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Wir möchten uns bei der Aktion Winterhilfe für die zahlreichen Sachspenden ganz herzlich bedanken.

 

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Unter dem nachstehenden Link kann man ein aktuelles Video von Casa Katharina ansehen:

 

 http://www.youtube.com/watch?v=uytq4IR64VY

 

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10.03.2009:

 

Reisebericht von Andrea Fischbach März 2009

 

Ganz spontan habe ich mich entschieden, nach Moldawien zu fahren. Olga war schon seit 14 Tagen unten und bat mich, unbedingt zu kommen. Am Freitag, den 27.02.09, nachmittags ging es Richtung Chisinau los. Mein Fahrer ist ein „Tier“. Nach 18 Stunden Nonstop, die erste Pause. Schlafen hinter der rumänischen Grenze für 1 ½ Stunden. Dann geht das Abenteuer Rumänien los. Die Karpaten im Winter sind schon imposant. Alleine die Fahrt durch Rumänien dauert Stunden, es ist mehr ein Ausweichen der 1000 Schlaglöcher auf sich hoch- und niederschlängelnden Bergstraßen. Schon Rumänien ist frustrierend für mich. Überall Hunde ....... Tote, Traurige, Hungrige, Alte, Welpen. Aber jedes noch so kleine Dorf hat eine wunderschöne Kirche. Und das ist genau das, was ich immer nicht verstehe. Diese zur Schau gestellte Frömmigkeit und dann diese Grausamkeit oder Gleichgültigkeit den Tieren gegenüber. Sie sind doch auch Geschöpfe Gottes! Ich hätte am liebsten alle Hunde eingesammelt. Zum Glück war das Futter erst in einem anderen Transporter, ich hätte schon alles hier auf der Fahrt verteilt. An der rumänisch/moldawischen Grenze, an der wir 2 ½ Stunden bis zur Einreise warten mußten, 4 Hunde, die sehnsuchtsvoll ins Auto schauen. Eine kleine Hündin hochträchtig. Hier verteile ich endlich meinen 2 kg-Sack Notfallfutter. Die kleine Hündin schaut dem Auto nur traurig hinterher, als wir weiterfahren. Diese Enttäuschung im Gesicht, sie hofft wohl immer noch auf ein Wunder. Ihre Augen verfolgen mich den Rest der Fahrt. Nach 30 Stunden komme ich in Chisinau an. Es ist gegen 22.00 Uhr, duschen und Planbesprechung für den nächsten Tag. Olga zeigt mir Pläne, die sie in den 14 Tagen hat erstellen lassen. Sie sponsert uns neue Zwinger für die großen Hunde und eine Abtrennung für kleine und große Hunde. Sie sagt, ich werde es verstehen, wenn ich im Heim war.

Wenigstens der Wettergott meint es gut mit mir. Ein strahlend blauer Himmel erwartet mich die 3 Tage. Morgens um 6.00 Uhr stehen wir auf, essen ein bißchen Brot und ein Glas Wasser, denn wir sind den ganzen Tag in Casa Katharina und da ist es im Moment noch besser, nicht auf die Toilette zu müssen. Das ist die strengste Nulldiät, die ich je gemacht habe! Die Casa ist ca. 20 km in einem Dorf vor Chisinau. Wir fahren zuerst in die Markthalle und kaufen Abfallfleisch. Fürs Kilo nehmen die hier umgerechnet 2,-- €. Das würde bei uns in der Tierfutterverarbeitung landen, hier kaufen es die armen Menschen. Wir kaufen 6 Tüten voll. Dann geht es weiter zum Bäcker, wo wir 20 Weißbrote kaufen. Damit kann man die Hunde erst mal beschäftigen. Dann endlich die Fahrt ins Heim. Ich bin total gespannt. Auf der Fahrt durch die Stadt sehe ich überall Hunde, Hunde, Hunde. Auch hier das Bild wie in Rumänien. Viele schauen einfach nur unendlich traurig und dürr aus. Andere spielen oder sonnen sich.

Ankunft beim Heim. Schon außen warten die ersten Hunde auf uns. Wir werden freundlich begrüßt und glücklich nimmt jede der Fellnasen ihr Stück Brot und kaut es zufrieden. Von drinnen wahnsinniges Bellen.

 

 

 

Wir gehen durch den kleinen Eingang und werden von unzähligen Hunden stürmisch umringt. Nicht einer ist aggressiv. Ich habe Futter mitgebracht, das wir in die Menge werfen, damit wir erst mal zum Haus kommen. Dafür, daß alles erst vor einem ¾ Jahr renoviert wurde, sieht es schon wieder ziemlich mitgenommen aus. Der OP-Saal ist immer noch nicht weiter, angeblich sind die Wasserrohre von Ratten angefressen. Wir haben uns immer gefragt, wofür sie soviel Brennholz brauchen, wo es doch Gasöfen gibt. Aber als ich gesehen habe, welche Mengen Futter gekocht werden müssen, verstehe ich es. Diese Riesentöpfe können auf keinem Herd gekocht werden und die Fütterung muß ja zeitgleich von sich gehen. Außerdem ist Gas noch teuerer. So wird auf der offenen Feuerstelle gekocht.

 

 

Im großen und ganzen ist die Atmosphäre für mich persönlich „schön“. Es sieht teilweise sehr schlimm aus, überall liegen die Decken und das Geschirr rum. Aber es stehen Häuschen, in die jetzt Regale eingebaut werden, damit das alles endlich sauber verstaut werden kann. Überall stehen Hütten, Hundekörbe, Kartons, die als Bett benutzt werden.  Jedes geschützte Eckchen ist mit einem Korb oder Karton belegt. Die freilaufenden Hunde hätten es eigentlich schön, käme es nicht immer wieder ständig zu Beißereien, oft wegen Nichtigkeiten. Da alle Zwinger hoffnungslos überfüllt sind, sind auch einige kleine Hunde in der freilaufenden Meute. Für sie ist das Leben hier sehr gefährlich. Am Tag meiner Ankunft wurde erst wieder eine kleine Hündin böse zusammengebissen. Sie konnte noch zur Tierärztin gebracht werden, über ihren Zustand haben wir aber nichts mehr bis zu unserer Abfahrt gehört. Es ist kein zusammenhängendes Gespräch möglich, da ständig die Männer losrennen müssen, um wieder einen Streit zu schlichten. Das Areal selbst ist wunderschön, und wenn es aufgeräumt ist und die Zwinger und Ausläufe stehen, dann wäre es für die armen Tiere ein sicherer Ort. In einem kleinen Häuschen sind neue Fenster eingebaut worden, die Valentina durch ihr in Chisinau abgehaltenes Benefiz-Konzert sponsern konnte. Hier soll die Welpenstube reinkommen oder die vorläufige Quarantäne für operierte Hunde.

 

 

Etwas abseits stehen 3 Hütten mit Hunden an der Kette. Angeblich sind sie aggressiv. Zwei nur zu anderen Hunden (was ich aber nicht feststellen konnte) und einer zu Menschen (was leider stimmte). Diese Tiere fristen ein trauriges Leben. Hier muß unbedingt was geändert werden.

 

Bär ist ein traumhafter Hund, der sich so sehr nach Menschen sehnt. Er ist total verschmust und ein Bild von einem großen Hund.

 

 

Ebenso der Dobimix (?). Auch er sucht die Nähe der Menschen und ist dankbar für die kleinste Aufmerksamkeit. Es wird doch bei uns Menschen geben, die auch einem Hund, der lieber alleine ist als im Rudel, ein Zuhause geben. Für diese beiden werden wir ein Zuhause suchen, sie sind bereits ins Programm mit aufgenommen.

Wir sind den ganzen Tag in der Casa, schneiden Brot und verteilen das mitgebrachte Fleisch in mehrere Tüten, die wir einfrieren. Dieser Vorrat muß für 1 Woche genügen. Das Fleisch wird mit der Brühe und Grütze gekocht, damit es wenigstens etwas Geschmack hat. Es sind einfach zu viele Hunde im Heim. Das Futter langt vorne und hinten nicht und auch – wie wir es eigentlich geplant hatten – können wir im Moment nicht, solange die Tiere nicht in Zwingern sind, die Arbeitskräfte reduzieren, da immer mindestens eine Person als Aufpasser fungieren muß. So können wir unsere derzeit relativ hohen Unterhaltskosten nicht reduzieren.

Abends lerne ich dann noch verschiedene unserer privaten Pflegestellen kennen. Totmüde fallen wir gegen 23.00 Uhr ins Bett, um am nächsten Morgen um 6.00 Uhr wieder aufzustehen. Wir kaufen wieder Brot und fahren ins Heim. Olga hat heute einen Termin beim Parlament wegen dem Heim, so daß ich mit Valentina und Galina alleine oben bin. Heute steht u.a. Chippen und Blutabnahme von mehreren Hunden auf dem Plan, um sie für Deutschland vorzubereiten. Außerdem kommt die Tierärztin und holt 3 Hunde zum Kastrieren ab, sowie die kleine zerbissene Hündin. Am Nachmittag fahren wir ins Labor, um das Serum für das Labor in Deutschland herstellen zu lassen, damit wir es gleich selbst mitnehmen können. Am nächsten Vormittag wird es fertig sein. Eigentlich sollte Valentina mich nach Hause bringen, aber da wir mit dem Tierschutzauto unterwegs waren, mußte ich unfreiwillig mit auf Tour. Laufend geht das Handy von Valentina. Wir fahren zu verschiedenen Notfällen. Es ist einfach nur schrecklich. Ein toter Hund in einem Rudel. Ein anderer Hund liegt auf dem toten Hund drauf und knurrt jeden an, der sich nähert. Wahrscheinlich war der tote Hund sein Partner, sein Halt. Der Tote hat es überstanden, ich heule einfach nur wegen dem Lebenden, dessen Trauer mich so hilflos macht. Dann steigt eine junge Frau zu uns ins Auto. Sie hat einen angefahrenen Hund gefunden und zeigt uns den Weg. Der nächste Schock für mich. Mitten auf dem Fußweg liegt ein großer Hund wie schlafend. Als wir näherkommen, hebt er seinen Kopf. Seine eine Gesichtshälfte ist nur noch eine blutige Masse. Er steht auf und geht langsam weg.

 

 

Valentina holt Futter aus dem Wagen, das er frißt. Er bellt auch. Plötzlich kommt ein ganzes Rudel hinter dem Haus vor, größtenteils alles Colliemixe, einschließlich 2 wunderschönen Welpen. Der verletzte Hund läßt sich anfassen, aber nicht fangen. Valentina muß sich ein Blasrohr für die Narkose besorgen und wird ihn am nächsten Tag zum Tierarzt fahren. Ich versprech ihr, einen Sponsor für die Operation zu suchen. Die Menschen gehen an dem Tier vorbei, beachten es gar nicht. Ich bin wieder einmal nur entsetzt. Dann fährt mich Valentina zu einer „Tierpension“. Einfach ein paar lieblose Zwinger in einem Industriegebiet. Hier hat sie große Hunde untergebracht, die sie aus dem Todeshaus geholt hat. U.a. wieder einen wunderschönen, ca. 2 Jahre alten Bernhardiner, dessen Fell total verfilzt ist. Sie bittet mich, ihn nach Deutschland zu holen. Er wird ins Programm aufgenommen und ich hoffe, daß er nach Fertigstellung der Zwinger ins Heim umsiedeln kann, bis er die lange Procedur für die Ausreise überstanden hat. Ein wunderschönes Tier. Dann bringt sie mich zu einem Dalmatiner, der seit ein paar Tagen alleine in einer Wohnung haust. Seine Besitzer sind bei einem Verkehrsunfall verbrannt. In Kürze muß er aus der Wohnung raus. Das bedeutet für ihn, als reinrassigen Dalmatiner, als Haushund, entweder die Straße oder das Todeshaus. Auch hier werde ich um Hilfe gebeten. Ich kann sie doch nicht alle mitnehmen, aber er hat definitiv auf der Straße keine Chance. Ich bitte Valentina, ihn vorerst, bis die Zwinger stehen, ihn auch in diese Pension zu geben und ihn die üblichen Proceduren durchlaufen zu lassen. Kaum daheim, habe ich schon die ersten Bilder, wie sie ihn aus der Wohnung abgeholt hat.

 

 

 

Ich lerne wieder ein paar Tierschützer kennen und dann ist noch ein Treffen in einem Cafe geplant mit jungen Leuten, die sich für den Tierschutz engagieren wollen. Sie sind aufmerksam geworden durch die Plakate, die überall in der Stadt von Valentina aufgestellt wurden sowie von ihren Flyern, die sie verteilt hat. Ich habe etwas Hoffnung, als ich die jungen Leute sehe, die sich unserem Kampf für die Tiere anschließen wollen.